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Presse

29.05.2019

Zusammenschluss bündelt Kompetenzen

Ab 1. August 2019 übernimmt die Stiftung Juliusspital Würzburg die Schulträgerschaft für die bisherige Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe des Vereins HALMA e.V. (Hilfe für alte Menschen im Alltag).

Die Entscheidung betrifft die in der Königsberger Straße angesiedelte Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe, sowie das Fortbildungsinstitut des Trägervereins HALMA. Die Beratungsstelle in der Bahnhofstraße wird HALMA unverändert weiterführen. „Die Entscheidung“, so Dr. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg und 1. Vorsitzende des Trägervereins, „ist uns nicht leichtgefallen“. Aufgrund der bevorstehenden generalistischen Pflegeausbildung und der damit verbundenen komplexen neuen Aufgabenstellungen hatte die Mitgliederversammlung von HALMA im vergangenen Jahr beschlossen, die Berufsfachschulen nicht selbst weiterzuführen.

Juliusspital: Kompetenter Partner aus der Region

In der Stiftung Juliusspital, die nicht zuletzt als Betreiberin einer Pflegeeinrichtung mit 150 Plätzen und aufgrund ihres Stiftungsauftrages an der Sicherstellung ausreichenden Nachwuchses und somit an der Aufrechterhaltung eines möglichst großen Angebots an Ausbildungsplätzen in der Altenpflege in Würzburg interessiert ist, fand HALMA einen kompetenten Partner aus der Region. Das Juliusspital betreibt schließlich seit 1963 eine eigene Berufsfachschule für Altenpflege und bietet seit kurzem auch die Altenpflegehilfeausbildung an.

Stephanie Hübscher übernimmt Gesamtschulleitung

Auch nach der Übernahme der Trägerschaft durch die Stiftung bleiben beide Schulstandorte in der Juliuspromenade und der Königsberger Straße erhalten. Das Lehrpersonal der HALMA-Schule wird von der Stiftung Juliusspital übernommen. Die Gesamtschulleitung für beide Schulen übernimmt Stephanie Hübscher, die Leiterin der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Stiftung Juliusspital. Für den Standort Königsberger Straße wird es eine ständige Vertretung der Leitung geben.

Zusammenschluss bündelt Kompetenzen

„Die steigenden Anforderungen an den Pflegeberuf zählen zu den größten Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft. Um sich diesen zu stellen und zukunftsfähig zu bleiben, ist es wichtig, auch in diesem Bereich Kompetenzen zu bündeln“, begründet Walter Herberth, Leiter der Stiftung Juliusspital, die Bereitschaft zur Übernahme der HALMA-Schulen. „Dadurch können wir gemeinsam eine professionelle und zukunftsorientierte Aus-, Fort- und Weiterbildung gewährleisten.“ Wichtig in der heutigen Zeit des Fachkräftemangels sei es, so Herberth, möglichst viele Ausbildungsplätze für die Region anzubieten. „Aufgrund des Zusammenschlusses können wir dem noch besser gerecht werden.“ Dr. Hülya Düber ergänzt: „Es war dem Verein ein sozialpolitisches Anliegen, die Altenpflege zu stärken, sie wird in der Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Nicht zuletzt hat der gute Ruf der Schule die Träger bewogen, einen kompetenten Partner zu suchen“.

Generalistik hält 2020 Einzug in Pflegeausbildung

„Die Pflegeausbildung wird sich ab 2020 maßgeblich verändern“, erklärt Schulleiterin Stephanie Hübscher. „Durch die Zusammenlegung der drei Ausbildungsberufe Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, muss das Ausbildungskonzept der Schule komplett überarbeitet werden.“ Ziel des eingeleiteten Entwicklungsprozesses sei es, eine hohe Qualität in der Pflegeausbildung weiterhin zu garantieren. Zukünftig wird die juliusspitälische Berufsfachschule generalistisch ausgerichtete Pflegefachkräfte – mit Vertiefung in der Altenpflege – ausbilden.

Das obige Foto zeigt (von links) Walter Herberth, Leiter der Stiftung Juliusspital Würzburg, Stephanie Hübscher, die Leiterin der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe der Stiftung Juliusspital, Dr. Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg und 1. Vorsitzende des Trägervereins HALMA e. V., Prof. Dr. Alexander Schraml, Schatzmeister des Trägervereins HALMA e. V und Ursula Weber, Geschäftsführerin des Trägervereins HALMA e. V. bei der Vertragsunterzeichnung.