Wirtschaftliche Grundlagen

Die wirtschaftliche Basis für eine garantierte Erfüllung des Stiftungsauftrags legte Julius Echter im Jahre 1579 in der Stiftungsurkunde fest. Seine Überzeugung, dass nur eine Sicherstellung regelmäßiger Einnahmen mildtätiges Handeln der Stiftung ermöglicht, hat sich bis heute bewährt. Zur Erfüllung der vielfältigen Aufgaben hat Julius Echter die Stiftung Juliusspital mit Ackerland, Wäldern und Weinbergen als wirtschaftliche Ertragsquellen ausgestattet. Bis heute werden die erwirtschafteten Gewinne der Geschäftsbereiche für die Erfüllung des Stiftungsgedankens verwendet.

Sinnvolles Haushalten und zukunftsorientiertes Denken sind Grundlage für unser Handeln und bestimmen Ziele und Arbeitsweisen. Dabei ist in den ertraggebenden Geschäftsbereichen höchstes Verantwortungsbewusstsein für den Stiftungsauftrag unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeit gegeben.

Denn auch die Natur spielt eine wichtige Rolle: Weinberge, sowie land- und forstwirtschaftliche Flächen sind die wichtigsten Säulen für den wirtschaftlichen Ertrag, die Julius Echter zur Verfügung gestellt hat. Wir sind uns dessen bewusst und pflegen dieses Erbe mit Hingabe.

Das Juliusspital Weingut Würzburg ist mit 180 Hektar das zweitgrößte Deutschlands. Sein Ehrgeiz, herausragende Weine zu machen, zeigt es jedes Jahr auf’s Neue: Seine Weine sind bemerkenswert und die Steinweine aus der gleichnamigen Würzburger Lage gehören auch international seit Jahrhunderten zu den berühmtesten kostbaren Tropfen der Weinwelt.

Die Stiftung verfügt mit der Gutsverwaltung Seligenstadt und den dazugehörigen Betriebsteilen Rotkreuzhof und Jobsthalerhof über insgesamt 1.050 Hektar Landwirtschaft. Der Forstgrundbesitz umfasst im Gebiet der Vorrhön und des Vorspessarts ca. 3.350 Hektar Waldfläche. Die Stiftung zählt damit zu den größten Landwirten und zu den größten privaten Waldeigentümern des Freistaates Bayern.

Weitere Geschäftsbereiche, die für die Stiftung wirtschaften sind die Juliusspital Weinstuben, das Tagungszentrum auf dem Stiftungsgelände und die Vogelsburg bei Volkach, die als Hotel und Tagungsort in exponierter Lage weit über Franken schaut.

Mit Immobilien und Liegenschaften lassen sich zusätzliche sinnvollst einsetzbare Einnahmen generieren, die gemeinsam mit den anderen Geschäftsbereichen das soziale Schaffen der Stiftung ermöglichen und sichern.

Jüngstes Kind in der Stiftungsfamilie ist die Firma Wellhöfer Treppen.

Mit dieser großzügigen Zustiftung zeigt sich, dass der Grundgedanke Julius Echters „Helfen und Heilen“ und das vorbildliche Arbeiten der Stiftung auch heute größte Attraktivität besitzt und der Wunsch, Teil des Gedankens zu sein, kein Ende findet.
 

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