Wirkungsvolles Handeln

Die Faszination „Juliusspital“ hat sich bis heute bewahrt. Fragt man Mitarbeiter der Stiftung nach ihrer Motivation für ihr Tun, hört man häufig das Wort: „Stolz“. Eine Emotion, die sich gut anfühlt. Man ist sich bewusst, nicht für die größtmögliche Gewinnmaximierung und beste Rendite Einzelner zu arbeiten, sondern in besonderem Auftrag für einen guten Zweck. Das macht sich auch in den vielen kleinen Situationen bemerkbar, in denen Menschlichkeit und zwischenmenschliches Einfühlungsvermögen an erster Stelle stehen - Geschichten, die wir gerne erzählen.

Wenn Menschen wissen, dass ihr Leben bald zuende sein wird und das Bewusstsein für die schönen Dinge des Lebens noch einmal wach wird, gibt es manchmal ganz ungewöhnliche Wünsche: „Ich möchte mein Pferd noch einmal sehen.“ - Leider war die Bewegungsfähigkeit unseres Hospizgastes bereits soweit eingeschränkt, dass das unmöglich war.  Wir haben umgedacht: Dann muss das Pferd eben zu uns. Gedacht, getan. Die Freude bei dem Ereignis zu sehen, ist ein großes Geschenk.

2015 wurde das Seniorenstift Juliusspital mit dem 1. Bayerischen Demenzpreis ausgezeichnet. Er dient dazu, herausragende innovative Projekte für demenziell Erkrankte und ihre Angehörigen auszuzeichnen.

Wir haben mit unserem Projekt „Demenzkranke helfen mit im Weinberg“ unseren Bewohnern die Möglichkeit gegeben, im Weinberg zu helfen, in der Natur zu sein und sich sinnvoll in der Gemeinschaft einzubringen. Heraus kommt jedes Jahr das „Stiftsschöpple“!

Seit über 25 Jahren unternehmen wir mit unseren Senioren jährlich eine Urlaubsfahrt. Keine Selbstverständlichkeit, denn unsere Bewohner benötigen Hilfe und Unterstützung, wenn sie für solch eine Reise mobil sein wollen. Wir nehmen uns die Zeit und stellen immer wieder fest: Gemeinsame Erlebnisse fördern den Zusammenhalt und Erinnerungen schütten Glückshormone aus. So sieht Wohlbefinden aus.

Manchmal erhalten aber auch WIR Unterstützung und Anerkennung für unseren noch heute so aktuellen Stiftungsauftrag „Helfen und Heilen“. Nicht nur Geldspenden und wertvolle ehrenamtliche Hilfe werden uns zu Teil, sondern besondere Geschenke überraschen uns. So haben wir von einem Patienten des Krankenhauses Juliusspital zehntausend Krokuszwiebeln geschenkt bekommen. Das blaue Farbenmeer im Stiftungspark erinnert uns jedes Frühjahr an die Dankbarkeit eines Menschen für unser Tun.

Kleine Geschichten mit ganz persönlichem Background – sie sind zauberhafte Momente in unserem Alltag.

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