Presse

19.03.2019

Aushängeschild fürs Weingut

Simon Ruppenstein belegt beim Berufswettbewerb 2019 für Jungwinzer den dritten Platz

Simon Ruppenstein aus Oberschwarzach (Lkr. Schweinfurt) strahlt über seinen dritten Platz beim Landesentscheid im Berufswettbewerb 2019 für Jungwinzer.

Der 19-Jährige, der im dritten Ausbildungsjahr im Weingut Juliusspital und dort in der Weinbergsgruppe Würzburg lernt und arbeitet, hat sich nur kurz geärgert darüber, dass ihm nur die Winzigkeit von 0,1 Punkt zum zweiten Platz gefehlt hat. „Das war bei der Sensorik als ich mich nicht zwischen bitter und sauer habe entscheiden können“, gibt er sich zerknirscht, lacht aber gleich wieder und freut sich über das Erreichte.

45 der 58 Jungwinzer aus Mainfranken stellten bei den Aufgaben des Landesentscheides ihr Fachwissen und ihr rhetorisches und praktisches Geschick in den Bereichen Kellerwirtschaft, Traubenproduktion und Sensorik unter Beweis.

Im praktischen Teil mussten die Prüflinge unter anderem eine Rebschere – zur Wartung – in alle Einzelteile zerlegen und auch wieder zusammenbauen, eine Aufgabe, die Ruppenstein aus dem Effeff beherrscht, wie sein Lehrherr, Winzermeister Josef Schmitt von der Weinbergsgruppe Würzburg des Juliusspitals verrät.

Außerdem ging es um Themen wie Bodenerosion, Wurzelausbildung, Neuanlage und Pflegearbeiten im Weinberg und die Prüflinge mussten auch in einer Präsentation per Flipchart und Pinnwand die Attraktivität des Winzerberufes herausstellen.

Für Simon Ruppenstein war der Landesentscheid eine gute Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen in diesem Sommer. Sein Ziel war es, unter die besten zehn zu kommen. Dass es letztlich der dritte Platz wurde, freut den angehenden Winzergeselle natürlich umso mehr.

Lob für ihn gab es von Walter Herberth, dem Leiter der Stiftung Juliusspital Würzburg. „Eine solche Leistung ist auch ein Aushängeschild für die Stiftung und ihr Weingut und unterstreicht die gute Ausbildung in unseren Weinbergsgruppen.“ Josef Schmitt ist ebenfalls stolz auf seinen Zögling. „Er ist ein wissbegieriger und neugieriger Mensch, der mit seinem trockenen Humor auch immer ein bisschen Leben in die Mannschaft bringt“, schmunzelt er.

Für Simon Ruppenstein ist die erreichte Auszeichnung nur eine weitere auf seinem Weg. Wenn er seine Ausbildung im Sommer abgeschlossen hat, wird er noch ein Jahr im Juliusspital arbeiten - in der Weinbergsgruppe Iphofen - 2020 dann aber an die staatliche Meister- und Technikerschule für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim wechseln wo er seinen Weinbautechniker anpeilt. Zu Hause in Oberschwarzach betreibt der Jungwinzer – zusammen mit seinem Vater – einen drei Hektar großen Weinberg in der Lage „Weinpanorama Steigerwald“ in der Selbstvermarktung.

Unser Bild zeigt von links Juliusspital Stiftungsleiter Walter Herberth, Simon Ruppenstein und Winzermeister Josef Schmitt.

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