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Julius-Blog

11.12.2019

Jedem Abschied wohnt auch ein neuer Anfang inne

Rebecca Einwag und Almut Hädicke heißen die beiden neuen Geschäftsbereichsleiterinnen der Stiftung Juliusspital Würzburg.

Bei der Feier zur Verabschiedung des scheidenden Geschäftsbereichsleiters Franz Ebert, stellte sich die Frauenpower den Gästen in der Zehntscheune des Juliusspitals gemeinsam vor.

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Veränderung? Ja, und zwar eine recht große für das Juliusspital. „Zum ersten Mal in der Geschichte der Stiftung dürfen sich zwei Frauen in die Männerriege als Geschäftsbereichsleiterinnen einreihen“, Rebecca Einwag, seit 1. Oktober Geschäftsbereichsleiterin „Projektmanagement und Immobilien“ ist sich sicher: „Das wird ganz automatisch einen neuen Wind in die Runde bringen.“

Enge Zusammenarbeit und ein reger Austausch in der gesamten Stiftung sehr wichtig

Dieser komme ganz automatisch, denn es geht turbulent los mit dem Umzug der beiden Geschäftsbereiche Anfang 2020 in den Fürstenbau. „So haben wir die Chance nach unserer Trennung des bisherigen Geschäftsbereich 1 in zwei Geschäftsbereiche und neuer Besetzung, in direkter Nachbarschaft eng zusammenzuwachsen“, fügt Almut Hädicke, ab 1. Januar 2020 neue Geschäftsbereichsleiterin „Zentrale Aufgaben und Stiftungsverwaltung“, hinzu. Sie hospitierte bereits im Spital und habe dabei mitgenommen, „dass eine enge Zusammenarbeit und ein reger Austausch in der gesamten Stiftung sehr wichtig ist und das wollen wir auch tun!“ Die Lacher auf ihrer Seite hatte sie mit dem Blick zur Nachbarin und der Feststellung: „Der Deal steht: Ich den Kaffee, du die Kekse!“

Anders als Rebecca Einwag, die seit September 2013 in der Stiftung arbeitet, ist Almut Hädicke die Neue. Als diese baue sie darauf, gerade in der Einarbeitungszeit von den eingesessenen Spitälern Unterstützung zu bekommen. „Da ich bereits viele Spitäler mit viel Fachkenntnis und noch mehr Engagement kennengelernt habe, mache ich mir da wenig Sorgen und freue mich auf die neue Herausforderung.“

Offene Kommunikation mit allen Mitarbeitern

Sich selbst beschreibt sie als offenen Menschen, „für die fränkischen Verhältnisse extrem offen – ein Preuße halt. Aber keine Angst ich bin schon seit über 20 Jahren in Würzburg und verstehe fränkisch inzwischen sehr gut.“ Hädicke wünscht sich eine offene Kommunikation mit allen Mitarbeitern und bat: „Wenn Sie etwas auf dem Herzen haben, sprechen Sie mich bitte direkt an!“

Zwar arbeitet Rebecca Einwag schon einige Jahre im Spital doch mit dem neuen Aufgabengebiet hat sich auch für sie einiges verändert. „Plötzlich bin ich nicht mehr die Assistentin von Herrn Ebert, stehe eher im Hintergrund und bilde mit den Kollegen ein Team zu seiner Unterstützung, sondern bin gefragt, wenn es um ernsthafte Entscheidungen geht, stehe im Mittelpunkt und führe selbst ein Team“, beschreibt sie die „ganz neue Erfahrung“. Diese neue Herausforderung erlebe sie „als eine sehr große Anerkennung für meine Arbeit in den letzten Jahren“.

Große Projekte stehen in den Startlöchern

Seit September 2013 unterstützte Einwag als Assistentin Franz Ebert in seinem umfangreichen Aufgabengebiet. „Sie begleitete maßgeblich die Sanierung der Vogelsburg mit, die Sanierung des Wohngebäudegebäudes in der Klinikstraße 14, die Konzipierung einer rückwärtigen Bebauung des Anwesens der Stifterin Helga Schott in der Kaiserstraße und auch maßgeblich den Corporate Design Prozess, also des Verfahrens zur Überarbeitung des Stiftungsauftrittes nach außen“, zählte Stiftungsleiter Walter Herberth auf.

Auch in Zukunft wird bei Einwag keine Langeweile aufkommen. Mit dem Ärztehaus zur medizinischen Versorgung am Hubland, dem geplanten Gebäude mit multifunktioneller Nutzung auf dem ehemaligen Poliklinikgelände, der Erweiterung des Seniorenstifts zur Erhöhung des Einbettzimmeranteils und der Umgestaltungen in der Zehntscheune im Erdgeschoss zur Vinothek einschließlich des Bezugs des benachbarten, von der Universität erworbenen Gebäudes stehen viele Großprojekte in den Startlöchern.

Rebecca Einwag hat das Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Fachrichtung Handel und dem Abschluss Bachelor of Arts absolviert und im Fernstudiengang kürzlich die Prüfung zum Master of Science im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften abgelegt.

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Am 2. Januar 2020 ist der erste offizielle Arbeitstag von Almut Hädicke, der neuen Geschäftsbereichsleiterin Zentrale Aufgaben mit den Abteilungen Stiftungsverwaltung einschließlich der mitverwalteten Stiftungen, Finanzen und Medien- und Öffentlichkeitsarbeit. Almut Hädicke ist Bankkauffrau, Betriebswirtin und Steuerberaterin und hat schon in den vergangenen Monaten in die Stiftung „hineingeschnuppert“ und unter anderem auch den Haushaltsplan 2020 mitgestaltet.

„Auch in Ihrem Bereich stehen viele Aufgaben an, für die Sie den richtigen Werkzeugkasten in der Hand haben“, sagte Stiftungsleiter Herberth. Für beide Geschäftsbereiche gelte das „Gebot der guten Zusammenarbeit mit allen Bereichen der Stiftung und den übergreifenden Bereichen des Klinikums.