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Julius-Blog

10.10.2019

Überraschung: Spontane Spende am Tag der offenen Tür

„Dürfen Sie eine Spende annehmen?“ „Klar, natürlich – immer! Gell, Sie haben etwas für mich?“ So ähnlich lautete der kurze Dialog am Tag der offenen Tür gegen 17:30 Uhr zwischen Herrn Kolesch, Geschäftsbereichsleiter 5 der Stiftung Juliusspital und Frau Baumann, Hospizleiterin.

Doch erst einmal der Reihe nach erzählt. Herr Gotthard Schwender, Forstwirtschaftsmeister bei der Gemeinde Gräfendorf, ist der Stiftung Juliusspital Würzburg eng verbunden. Bereits sein Vater war im Spital in den Forsten angestellt, sein Bruder ist seit über 40 Jahren ebenfalls dort beschäftigt. Eine „Familienangelegenheit“ also. So ist es für den Forstwirtschaftsmeister eine Freude dem Angebot von Herrn Kolesch nachzukommen beim Tag der offenen Tür mit der Motorsäge vor Ort zu schnitzen und direkt zu verkaufen. Selbstverständlich soll der Erlös für einen guten Zweck gespendet werden. Das hat Tradition. Herr Schwender bringt sich seit vielen Jahren in großem Umfang und mit hohem Engagement in seiner Heimatgemeinde Gräfendorf ehrenamtlich ein – und heute für unser Hospiz.

160 Euro werden der völlig verdutzen und fast sprachlosen Hospizleitung lachend in die Hand gedrückt - verbunden mit der Frage, ob das übrig gebliebene, frisch geschnitzte Vogelhaus auch mit ins Hospiz kann. „Eigentlich bin ich grad auf dem Weg das Auto zum Beladen unserer Standutensilien zu holen und jetzt so eine schöne Überraschung“, freut sich Sibylla Baumann.
Der Motorsägespezialist hat sichtlich Spaß an dieser Situation und versichert, dass er den erschnitzten Erlös sehr gerne dem Juliusspital Hospiz zur Verfügung stellt, und natürlich das Vogelhäuschen von Herzen dazu gibt. „Alle Waldleute sind „ihrem Spital“ sehr verbunden“, erklärt Horst Kolesch. Und genau das zeigt dieser Moment äußerst eindrucksvoll.

Ein herzliches Vergelt`s Gott und großes Dankeschön an Herrn Schwender und Herrn Kolesch.

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