Cookies ermöglichen eine bestmögliche Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Seiten und Services erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Mehr InfosOK

Julius-Blog

28.05.2019

Es braucht ein gutes Auge für Perspektive

Es war ein wenig zugig heute im Arcadengang und der eine oder die andere hätte auch gut noch eine Decke vertragen können… Doch dafür saßen sie zwar nicht auf dem, aber immerhin im Trockenen.

60 Studenten und Studentinnen für Architektur und Bauingenieurwesen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt bot unser Arcadengang wieder mal eine Herausforderung. Für das Fach Freihandzeichnen müssen sie verschiedene Objekte unter anderem auch in Würzburg zu Papier bringen: Die Festung, den Kreuzgang des Doms, die Residenz, den Innenhof der Alten Universität – und eben auch den Arcadengang im Juliusspital.

IMG_1688

Dabei dürfen sich die angehenden Architekten und Bauingenieure nur auf ihr Auge und ihren geschulten Blick für Perspektive verlassen. Im Juliusspital gilt es, die Zentralperspektive des Arcadengangs genau zu erfassen, die Bögen perfekt zu gestalten und das Kreuzgewölbe detailgetreu abzubilden. Das nämlich war die Aufgabe, die sie am Nachmittag im Spital zu erfüllen hatten.

IMG_1681

Das Juliusspital – und hier speziell unser Arcadengang – ist ein beliebter Punkt beim Freihandzeichnen um die Zentralperspektive zu üben, erklärt uns Dipl. Ing. Dorothea Voitländer, Professorin für Entwerfen und Gestalten, die die Gruppe begleitet und, unterstützt von vier Tutoren, den angehenden Architekten und Bauingenieuren mit Rat und Tat zur Seite stand. „Wir sind gerne hier im Juliusspital, gerade weil wir hier auch die Möglichkeit haben zu zeichnen, wenn das Wetter nicht so eindeutig ist“, sagt Voitländer, "und wir freuen uns, dass wir hierher kommen dürfen."

Die Studenten haben sich aufgeteilt, eine Hälfte links, eine Hälfte rechts des Durchgangs zum Park kauern sie auf ihren Klappstühlen oder sitzen auf dem Boden, den Block auf den Knien, den gespitzten Bleistift gezückt und studieren das Kreuzgewölbe mit Kennerblick. Vor den Füßen ausgebreitet liegen Mäppchen, Blöcke und Stifte. Ohrstöpsel und Kopfhörer sorgen für die richtige musikalische Berieselung. Am Wochenende, so verrät die Professorin, reist die Gruppe nach Bologna: Eine Woche lang nur Zeichnen ….

Hinterlasse einen Kommentar: