Presse

14.03.2019

Neues „Ärzte- und Gesundheitszentrum im Stadtteil Hubland“

Stiftung Juliusspital präsentiert das Ergebnis des Architektenwettbewerbs

Die Stiftung Juliusspital Würzburg wird am Hubland ein Ärzte- und Gesundheitszentrum zur Nahversorgung des neuen Stadtteils errichten und hatte dazu einen Architekten-Wettbewerb ausgelobt. Neben klassischen Arztpraxen sind auch eine Physiopraxis, Einrichtungen für Gesundheitskurse und -beratung, eine Apotheke, ein Sanitätshaus und ähnliche Angebote im Gesundheitsbereich vorstellbar. Außerdem soll es Wohnraum geben. Am 13. März kürte das Preisgericht den Siegerentwurf.

Der erste Preis ging an die AllesWirdGut Architektur ZT GmbH Wien München mit toponauten landschaftsarchitekturGesellschaft mbH, Freising.

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Platz zwei ging an H2M Architekten + Ingenieure GmbH, München/Kulmbach mit Adler & Olesch Landschaftsarchitekten GmbH, Nürnberg und Platz drei an baum.kappler architekten GmbH mit Johannes Kappler Architektur und Städtebau GmbH, Nürnberg.

Ein markanter Baustein in Quartier I

„Es war ein intensives und interessantes Verfahren“, erklärte Walter Herberth, der Leiter der Stiftung Juliusspital Würzburg, der selbst als Sachpreisrichter für die Stiftung fungierte, den Anwesenden bei der Preisvergabe im Saal Drs. Amode im Juliusspital Seniorenstift. Er dankte allen teilnehmenden Architekturbüros für ihr Engagement und „bedauerte“, dass es leider nur einen Sieger geben konnte.

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Auch Benjamin Schneider, Stadtbaurat der Stadt Würzburg, die den Architekten-Wettbewerb vorgeschrieben hatte, war beeindruckt über den „Variantenreichtum“ der eingereichten Planungen. „Das neue Ärzte- und Gesundheitszentrum ist ein wichtiger Baustein im Quartier I“, sagte er. Direkt neben dem zentralen Stadtteilplatz, dem Hubland-platz, wird das Zentrum entstehen. „Es wird ein markanter Baustein sein an dieser Stelle“, ist sich Schneider sicher.

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Der Gewinner des Architekten-Wettbewerbs, Planer Herwig Spiegl von der AllesWirdGut Architektur ZT GmbH, Wien ist natürlich stolz darauf, den Siegerentwurf stellen zu dürfen. Wie seine Mitbewerber auch hatte er unzählige Stunden Arbeit in seinen Entwurf gesteckt und freute natürlich sehr, dass sein Entwurf den ersten Preis erhielt.

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Stellvertretend für Andreas Wolf, Architekt und Stadtplaner aus Leipzig, dem Vorsitzenden des Preisgerichts, dankte Christian Brückner allen Wettbewerbs-Teilnehmern. „Architektur ist mehr als Fassade und mehr als Städtebau“, sagte der Architekt aus Würzburg, der weiß, wie zeitaufwändig eine solche Wettbewerbs-Planung ist. „800 bis 1000 Stunden Arbeitsleistung fließen da schon ein. Das ist ohne Herzblut nicht machbar“, erklärte er.

Vorstellung der Planungsaufgabe:

Die Stiftung Juliusspital Würzburg hat ein Grundstück mit 5.060 m² von der Stadt erworben mit dem Ziel für die Nah-versorgung des neuen Stadtteils Hubland mit medizinischen Dienstleistungen ein Zentrum zu errichten. Neben klassi-schen Arztpraxen sind eine Physiopraxis, Einrichtungen für Gesundheitskurse- und Beratung, eine Apotheke, ein Sani-tätshaus und ähnliche Angebote im Gesundheitsbereich vorstellbar. Außerdem soll es Wohnraum geben.

Maßgabe des Erwerbs war die Verpflichtung für das neue Gebäude einen Architekten-Wettbewerb durchzuführen. Dabei sollten die hohen Anforderungen der Stiftung an architektonische Ausdruckskraft unter Berücksichtigung der städte-baulichen Situation, an die Qualität, Flexibilität und Funktionsfähigkeit der Innenräume und Arbeitsplätze sowie eine wirtschaftliche Konzeption und Planung erfüllt werden. Entstehen soll ein Gebäude nach den Vorgaben des Bebau-ungsplans mit ca. 8.000 m² Bruttogrundfläche und Freianlagen. Die benötigten Parkplätze sind nach Bebauungsplan, in einer Tiefgarage unterzubringen.

Die Auslobung des Wettbewerbs erfolgte Ende November 2018. Eingeladen wurden zehn Architekturbüros quer durch Deutschland. Die Architekten hatten drei drei Monate Zeit Lösungen für die gestellte Aufgabe zu finden. Die eingereichten Arbeiten wurden durch das Büro Schirmer vorgeprüft und anonym dem Preisgericht vorgelegt.

Artikel Main Post vom 20.03.2019externer Link

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