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16.09.2026

Landrat Thomas Eberth zu Gast in der Stiftung Juliusspital

Würzburger Landrat würdigt Stiftung Juliusspital als ‚Hotspot des wirtschaftlichen Geschehens‘ und wichtigen Versorger für die Region

Würzburg, 3. September 2026. Anlässlich des 450-jährigen Jubiläums hatte Oberpflegamtsdirektor Karsten Eck Würzburgs Landrat Thomas Eberth zu einem Besuch der Stiftung Juliusspital eingeladen. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Markus Schenk, Stabsstellenleiter Michael Dröse und weiteren Begleitern aus dem Landratsamt nutzte der Landrat die Gelegenheit, die vielfältigen Aufgaben der Stiftung persönlich kennenzulernen. Im Fokus standen das besondere Zusammenspiel der einzelnen Stiftungsbereiche, ihre Bedeutung für die Menschen in Würzburg und der Region sowie aktuelle Herausforderungen im Gesundheitswesen und die Zukunft des Klinikums Würzburg Mitte (KWM).

Stiftungsleiter Karsten Eck begrüßte die Gäste gemeinsam mit Vertretern der Stiftung Juliusspital und des KWM. Beim anschließenden Rundgang wurde die große Bandbreite der Stiftung und die enge Verbindung von wirtschaftlichem Handeln und sozialer Verantwortung sichtbar.

Erste Station war die Notaufnahme des KWM. Im Gespräch ging es um aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen der medizinischen Versorgung sowie um klinische Konzepte und Zukunftsperspektiven. Dabei wurde auch die wichtige Rolle des Klinikums für die Gesundheitsversorgung in Stadt und Landkreis Würzburg deutlich. Ein besonderes Augenmerk galt der Geburtshilfe, für deren Erhalt sich Landrat Thomas Eberth mit großem Engagement einsetzt. Die Stiftung Juliusspital dankte ihm und dem Landkreis Würzburg für die Unterstützung im Jahr 2026 und die bereits erfolgte Zusage für 2027 – ein wichtiges Signal für die verlässliche Geburtshilfe in der Region.

„Die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser verändern sich derzeit grundlegend. Für uns ist entscheidend, diese Veränderungen nicht nur zu begleiten, sondern die medizinischen Angebote des KWM aktiv und zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Dabei haben wir immer den konkreten Versorgungsbedarf der Menschen in Würzburg und der Region im Blick“, erklärte Klinikleiter Dominik Landeck.

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Anschließend führte der Rundgang in den historischen Holzfasskeller des Weinguts der Stiftung. Im Austausch ging es um aktuelle Herausforderungen der Weinbranche sowie um die Verantwortung für den Erhalt der vom Weinbau geprägten Kulturlandschaft und des Weins als Kulturgut. Auch das zum 450-jährigen Bestehen gestaltete Jubiläumsfass wurde besichtigt.

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Im Seniorenstift erhielten die Gäste Einblicke in den Pflegealltag und die vielfältigen Angebote für ältere und pflegebedürftige Menschen – und damit in einen weiteren wichtigen Bereich der Versorgung und Fürsorge in der Region. Zum Abschluss kamen Gäste und Gastgeber in der Vinothek zum gemeinsamen Austausch zusammen.

„Als Stiftung tragen wir seit 450 Jahren Verantwortung für die Menschen in Würzburg und der Region. Dieses Jubiläum ist für uns deshalb nicht nur Anlass, auf das Erreichte zurückzublicken, sondern vor allem auch Verpflichtung, unseren Auftrag in die Zukunft zu tragen. Dafür braucht es tragfähige Strukturen, verlässliche Partner und den Mut, die richtigen Weichen zu stellen“, betonte Karsten Eck.

Landrat Thomas Eberth bezeichnete die Stiftung Juliusspital im Gespräch als einen „Hotspot des wirtschaftlichen Geschehens“. Nahezu alle Bereiche seien von den aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen betroffen. Zugleich würdigte er die Bedeutung der Stiftung Juliusspital, die mit ihren vielfältigen Angeboten einen wichtigen Dienst für die Menschen in Würzburg und der gesamten Region leiste: „Die Stiftung Juliusspital übernimmt mit ihren Einrichtungen große Verantwortung für die Menschen in unserer Region. Was hier tagtäglich geleistet wird, hat für Stadt und Landkreis Würzburg einen hohen Wert. Deshalb ist es für uns als Landkreis eine bewusste und richtige Entscheidung, die Geburtshilfe am Klinikum Würzburg Mitte auch finanziell zu unterstützen. Diese Mittel sind gut investiert in verlässliche Strukturen und vor allem in die Menschen, die auf sie angewiesen sind“, betonte Landrat Thomas Eberth.

Titelbild: Bereichernder Austausch in der Stiftung Juliusspital, v.l.: Thomas Eberth, Dominik Landeck, Karsten Eck, Markus Schenk, Michael Kämmerer, Michael Dröse, Sebastian Restetzky (Foto: Katharina Otto)