Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer zu Gast in der Stiftung Juliusspital
Zum Abschluss seines Würzburg-Besuchs anlässlich der Herbst-Agrarministerkonferenz hat Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer die Stiftung Juliusspital Würzburg besucht. Die Stiftung hatte den Bundesminister anlässlich ihres 450-jährigen Jubiläums eingeladen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle Herausforderungen in Weinbau und Landwirtschaft, die Bedeutung regionaler Wertschöpfung sowie die besondere Verbindung von wirtschaftlichem Handeln und sozialem Auftrag im Juliusspital.
Die Herbst-Agrarministerkonferenz vom 23. bis 25. September in Würzburg befasste sich unter anderem mit der Zukunft der Agrarpolitik, der Neuausrichtung des Düngerechts sowie mit Wetter- und Marktrisiken für landwirtschaftliche Betriebe. Bundesminister Rainer informierte die Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung über die Ergebnisse der Beratungen und berichtete insbesondere über die Verständigung von Bund und Ländern beim Düngerecht. Daraus entwickelte sich ein fachlicher Austausch über die aktuellen Herausforderungen und notwendigen Rahmenbedingungen für Landwirtschaft und Weinbau.
Für die Stiftung Juliusspital sind diese Themen Teil des eigenen Alltags. Landwirtschaft, Weinbau und Forstwirtschaft bilden seit Jahrhunderten wichtige wirtschaftliche Grundlagen der Stiftung. Heute bewirtschaftet sie rund 1.050 Hektar landwirtschaftliche Fläche und rund 3.350 Hektar Wald; das Juliusspital Weingut gehört mit rund 180 Hektar Rebfläche zu den größten Weingütern Deutschlands.
„Es ist für uns eine große Ehre, Bundesminister Alois Rainer in unserem Jubiläumsjahr im Juliusspital begrüßen zu dürfen. Seit 450 Jahren verbinden wir wirtschaftliche Verantwortung mit unserem sozialen Auftrag. Gerade weil sich die Rahmenbedingungen verändern, müssen auch wir uns weiterentwickeln – ohne aus dem Blick zu verlieren, wofür wir da sind: Menschen zu helfen und zu heilen. Der Austausch mit dem Bundesminister über die Zukunft von Landwirtschaft und Weinbau und die Bedeutung starker regionaler Strukturen war für uns deshalb besonders wertvoll.“, so Oberpflegamtsdirektor Karsten Eck.
Bei einem Rundgang über das Stiftungsgelände und durch den historischen Holzfasskeller erhielt der Bundesminister Einblicke in die Stiftungsarbeit. Anschließend wurde das Gespräch in der Vinothek fortgesetzt. Ein Thema war dabei auch die Bedeutung des bewussten Konsums regional erzeugter Weine: Wer Wein aus der Region wählt, stärkt die heimischen Winzerinnen und Winzer und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei.
„Die Stiftung Juliusspital zeigt, wie Tradition, regionale Wertschöpfung und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbunden werden können. Landwirtschaft und Weinbau brauchen verlässliche Perspektiven. Im Juliusspital tragen sie zugleich dazu bei, einen wichtigen sozialen Auftrag zu erfüllen. Dass die Stiftung diesen Weg seit 450 Jahren geht und sich dabei immer wieder neuen Herausforderungen stellt, verdient großen Respekt und Anerkennung.“, würdigt Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer das Wirken der Stiftung Juliusspital.
Titelbild: v.l.n.r.: Oberpflegamtsdirektor Karsten Eck, Bundesminister Alois Rainer, Geschäftsbereichtleiter Matthias Wallrapp und Weingutsleiterin Tanja Strätz.