Presse

22.01.2018

„Wo ist die Zeit geblieben?“

Schulleiterin Ursula Mangold verabschiedet sich in den Ruhestand

„Im Rückblick frage ich mich, wo ist die Zeit geblieben?“, mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet sich Ursula Mangold in den Ruhestand. Bei einer kleinen und auch emotionalen Feier begleiteten viele Weggefährten die Leiterin der Berufsfachschule für Altenpflege der Stiftung Juliusspital in die verdiente Freizeit, die am 1. März beginnt.

Am 1. September 2004 begann Ursula Mangold an der Berufsfachschule der Stiftung als Lehrkraft in der Altenpflege. Rasch erkannten die Verantwortlichen des Juliusspitals ihr Potenzial für Leitungsaufgaben und ernannten sie im Mai 2006 zur stellvertretenden Schulleiterin. Am 1. September 2011 übernahm sie dann die Leitung der Berufsfachschule und führte diese „mit großem Engagement, bemerkenswerter Empathie und hoher Identifikation mit der Stiftung Juliusspital“, resümierte Stiftungsleiter Walter Herberth bei der Abschiedsfeier im Dezember.

Mangolds primäres Anliegen war immer, den Schülerinnen und Schülern das notwendige Rüstzeug mitzugeben, das sie im Beruf der Altenpflege täglich benötigen und hierbei immer die Achtung vor der Würde des anvertrauten Menschen zu bewahren, sagte Herberth, der Mangold ein außerordentliches Engagement in all ihrem Tun bescheinigte. „Sie haben in den vergangenen Jahren maßgeblich an der Weiterentwicklung dieser Schule mitgewirkt und damit die Aufgabe und Tradition fortgesetzt, die seit 1963 Bestandteil der Stiftung Juliusspital ist."

Genauso empfand es auch Franz-Josef Steingasser, der Geschäftsbereichsleiter Seniorenstift, Hospiz und Bildungseinrichtungen der Stiftung Juliusspital und damit Mangolds direkter Vorgesetzter. „Was die Vermittlung von Wissen und Kenntnissen durch unsere Schule betrifft, war es Ihnen wichtig, dass Ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur Fachwissen, sondern auch soziale Kompetenz erlernten. Eine Fähigkeit, die in der heutigen Zeit und gerade in der Altenpflege nicht unterschätzt werden darf“, sagte er und fügte an: „Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre in den vergangenen Jahren stets loyale Mitarbeit, für Ihre wertvolle Unterstützung, für Ihren sehr oft über die übliche Arbeitszeit hinausgehenden Einsatz und für ihre immerwährende freundliche, offene und angenehme Art, die ich in den vielen Gesprächen mit Ihnen erfahren durfte.“

„Im Rückblick frage ich mich, wo ist die Zeit geblieben“, schüttelte Ursula Mangold den Kopf. 14 Jahre wirkte sie an der Berufsfachschule und begleitete während dieser Zeit viele zukünftige Altenpflegerinnen und Altenpfleger, die bei ihr nicht nur in der Theorie eine fundierte Ausbildung erfahren hatten. „Es war eine bewegte Zeit mit Höhen und Tiefen, die gemeistert werden wollten“, sagte Mangold mit Blick auf die 50-Jahr-Feier der Fachschule vor vier Jahren und die Zertifizierungen, die die Schule durchlaufen hatte. In all dieser Zeit habe sie ein Team hinter sich gehabt, das zusammenstand, auf das sie sich verlassen konnte und das die anstehende Arbeit ohne Fragen erledigte. „Zusammen haben wir die Schule auf einen sehr hohen Imagelevel gebracht und Ihnen allen gilt mein aufrichtiges Dankeschön!“, sagte Mangold mit Tränen in den Augen.

Natürlich freut sie sich auf ihren Ruhestand, vor allen Dingen auf das Ausschlafen, erzählt sie. Da in den vergangenen Jahren zu Hause auch vieles liegen bleiben musste, möchte sie jetzt erst einmal Haus, Hof und Garten „auf Vordermann bringen“. Außerdem warten auch schon Enkel, Familie und Freunde auf gemeinsame Aktionen. Tja und wer Ursula Mangold kennt, der weiß auch, dass sie sich sicher nicht ganz auf’s Altenteil zurückzieht sondern sich vielmehr sicher wieder einen neuen Wirkungskreis suchen wird, um ihre Zeit mit sinnstiftenden Aufgaben zu füllen.

Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute und viel Spaß dabei!

 

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