Presse

09.02.2017

Tradition trifft Moderne

Eine Begegnung der „besonders schweren“ Art im Innenhof des Juliusspitals

Würzburg, 09.02.2017 – „Das ist der größte Schlepper, den die Stiftung Juliusspital hier auf dem Hof hatte“, erklärte Walter Herberth, der Leiter der Stiftung Juliusspital beim Pressetermin des neuen Fendt Vario 1046 im historischen Innenhof des Juliusspitals. Millimeterarbeit und ein ruhiges Händchen von Benedikt Finster von der juliusspitälischen Landwirtschaft waren gefragt, bis der 14 Tonnen schwere Koloss im historischen Ambiente inmitten der Stiftung äußerst imposant platziert war – und hernach auch wieder den Weg durch das Holztor hinaus auf die Juliuspromenade gefunden hatte.

Die Nummer Eins der Firma Fendt für schwere Zugarbeit gehört künftig der Stiftung Juliusspital Würzburg und Günter Schuster (BayWa AG) und Andreas Loewel (AGCO/Fendt) überreichten den Schlüssel zum größten Schlepper, den die Stiftung je im Einsatz hatte, an die Verantwortlichen.

„Für uns ein wichtiger Tag für die Weiterentwicklung unserer Landwirtschaft, die seit jeher unsere Stiftungsaufgaben unterstützt“, sagte Herberth. Wichtig für die Mitarbeiter ist es, ein gutes Gerät und gutes Material zur Verfügung zu haben. Das sichert der neue Schlepper.

 

Der Fendt Vario 1046 bringt von Haus aus 14 Tonnen Einsatzgewicht auf die Waage. Er wird für die schwere Bodenbearbeitung in der Landwirtschaft der Stiftung eingesetzt. Dabei dient er als Zugpferd für die ebenfalls neu erworbene 7,5 Meter breite Kurzscheibenegge und den ebenso breiten Exaktgrubber.

Die Maße des Neulings sind beeindruckend. Dem Schlepperfahrer steht im Einsatz eine Motorleistung von 460 PS zur Verfügung. Die extra breit dimensionierten Reifen (vorne 71 cm und hinten 90 cm) ermöglichen eine bodenschonende Bewirtschaftung der Felder. Durch das Absenken des Reifendrucks im Feldeinsatz verringert sich der Bodendruck und erhöht sich die Zugleistung. Beides führt zu einer Senkung des Kraftstoffverbrauchs und schont damit die Umwelt durch den geringeren CO2-Ausstoss.

Eingesetzt wird der neue Kraftprotz in der Landwirtschaft der Stiftung. Diese ist über 1.000 Hektar groß. Die Felder liegen im Bereich des Gutes Seligenstadt bei Prosselsheim sowie am Jobsthaler Hof bei Hausen und am Rotkreuzhof in Würzburg. Das Juliusspital kultiviert auf seinen Feldern vor allem Zuckerrüben, Getreide und Raps. Auf weiten Flächen erzeugen die Stiftungslandwirte ebenfalls hochwertiges Saatgut, das regen Absatz findet.

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Der Schlepper ersetzt zwei aufgebrauchte Altschlepper mit 200 bzw. 300 PS. Gutsverwalter Christian Regnet freut sich als „größter unterfränkischer Landwirt“ darüber, dass mit dieser Neuerwerbung der Schlepperpark wieder auf einen sehr guten Stand gebracht wird. Sie stellt eine nicht unerhebliche Investition (Listenpreis rund 470.000 Euro) in die Zukunft der juliusspitälischen Landwirtschaft dar, deren Erträge seit jeher für die Erfüllung der vielfältigen Stiftungsaufgaben im sozialen Bereich eingesetzt werden.

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