Volker Heißmann schöppelt Stiftsschöpple im Juliusspital

Geschichte(n), Land und Leute, unterhaltsam verpackt präsentierte der BR bei „Auf geht’s“ am Tag der Franken - das Juliusspital war dabei

„Dieser Ort hier gehört zu Würzburg wie der Eifelturm zu Paris oder der Big Ben zu London.“ Bei strahlendem Sonnenschein und mit seinem strahlendsten Lächeln im Gesicht beschrieb Volker Heißmannexterner Link den Zuschauern der Sendung „Auf geht’s …“externer Link, die am 1. Juli, dem Tag der Franken, im Bayerischen Regionalfernsehen ausgestrahlt wurde, die Einzigartigkeit des Juliusspitals. Zusammen mit Michael Harles moderierte der Fürther Kabarettist – vielen bekannt aus Waldtraud und Mariechen – die Sendung die sich rund um Würzburg und die Landesgartenschau dreht, auf der Showbühne des Landesgartenschau-Geländes am Hubland.

Zuvor hatte er sich aber mit seinem „Röntgenblick“ aufgemacht zu einem Spaziergang durch die Domstadt, die mit einem Durchschnittsalter von 41 Jahren übrigens die „jüngste Stadt Deutschlands“ ist, wie er feststellte. Natürlich durfte bei seinem „Würzburger Schlendrian“ – neben dem Brückenschoppen – ein Abstecher in unser Juliusspital nicht fehlen.

Das Juliusspital, gegründet von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn als Krankenhaus für Arme, Alte und Bedürftige, referiert Heißmann, er hatte sich gut belesen. „Und wie wurden die wieder aufgepäppelt? Na mit nem guten Schoppen aus dem eigenen Weingut.“ Bekannt sei das Juliusspital ja auch für seine Seniorenpflege, verriet er den Zuschauern. „Und wissen Sie, wie man hier die Senioren bei der Stange hält? Man lässt sie ihren eigenen Wein keltern! Das ist kein Gschmarri, das stimmt werkli“, erzählt er in seinem Fürther Dialekt.

Natürlich hatte er gleich zwei Senioren in unserem Park entdeckt, die sich gerade ein Stiftsschöpple munden ließen. Schwuppdiwupp saß er neben Therese Eich und verkostete mit Kennermiene den Müller-Thurgau vom Würzburger Stein. Munter plauderte er mit Frau Eich und ihrem Bruder Franz, der beim Stiftsschöpple kräftig mithilft. „Hhm, ein leckeres Stöffchen, das Ihr da habt“, lobt Heißmann. „Da haut Ihr euch dann jeden Tag so zwei, drei Schoppe nei, oder?“ „Ja, genau, das hält gesund, da wird man 85“, lacht Frau Eich und zeigt auf ihren Bruder, „und 89!“

Natürlich erzählten ihm die beiden auch vom „Stiftsschöpple“, das im März 2010 startete und an dem demenzkranke Bewohner unseres Seniorenstifts begeistert mitarbeiten: vom Rebschnitt und Ausheben der Reben bis zur Weinlese und Abfüllung und bis zur Etikettierung der Flaschen. So nehmen sie am normalen Leben teil und genießen die Anerkennung für ihr Tun. Und sie genießen den Müller-Thurgau vom Würzburger Stein – gern auch mit Gästen aus Mittelfranken.

„Alle Achtung“, Heißmann war begeistert von den fitten Senioren, vom Schöpple und vom Spital. Leider hatte er nur wenig Zeit, er musste ja wieder auf die Landesgartenschau…. Mehr über Volker Heißmann im Juliusspital und die Landesgartenschau gibt es in der ARD Mediathekexterner Link.

 

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