Presse

24.10.2016

Juspi meets Apple!

Wertvolle Furniereichen finden ihren Weg von Gräfendorf ins Silicon-Valley

Würzburg, 24.10.2016 - Liegt bald das Beste aus der guten Holzstube des Juliusspitals bei Apple auf dem Tisch? Ja, denn die amerikanische Softwarefirma will ihre Besprechungstische im neuen Apple-Hauptquartier im Silicon-Valley in Kalifornien aus bester deutscher Eiche fertigen lassen. Zwei von diesen Ausnahmestämmen, die das Lohrer Furnier- und Sägewerk  Mehling & Wiesmann dafür verarbeiten wird, stammen aus unseren juliusspitälischen Wäldern. „Und darauf sind wir alle stolz“, spricht Forstbetriebsleiter Matthias Wallrapp auch für seine Forstwirte!

Schon im Sommer suchten Richard Weis, der Chef des Lohrer Unternehmens und Forstmann Wallrapp im Wald des Juliusspitals zwei kapitale Eichen dafür aus. Die Bäume standen in der Waldabteilung Erlenruh auf der Höhe zwischen Gräfendorf und Burgsinn. Die über 230 Jahre alten Eichen sind absolute Ausnahmestämme.

Was hat sie dazu gemacht? „Jahrhundertelange beständige Pflege“, sagt Wallrapp. „Und auch die Geduld der Forstleute, sie auch in schlechten Zeiten reifen zu lassen und nicht zu Geld zu machen.“ Zehn Meter fehlerfreies Holz, das ist ein Wort für jeden Forstmann. Sie stehen zu Recht für die Nachhaltigkeit unserer Stiftung, denn gewiss hat es über mehr als zwei Jahrhunderte genügend Bedarf und Anlass gegeben, sie zu ernten.

Mindestens 60 Zentimeter stark und ohne jegliche Holzfehler sind die Stämme absolute Spitzenware. „Ein paar davon haben wir noch draußen stehen“, verrät Wallrapp. Die wird der Betriebsleiter jetzt weiter hegen und pflegen, ganz so, wie es Generationen von Verantwortungsträgern vor ihm gemacht haben.

Die Main-Post externer Linkberichtete im Artikel „Apple baut auf Spessarteiche“ am 22. Oktober über das Projekt.

IMG-20161012-WA0007IMG-20161012-WA0003IMG-20161012-WA0002