Presse

18.10.2016

Im Finale hatte Petrus ein Händchen für die Winzer

Juliusspital Weingut ist begeistert vom neuen Jahrgang

Würzburg, 18. Oktober 2016 - Die Letzte Fuhre Trauben, die das Weingut Juliusspital eingefahren hat, war nochmal ein „Schwergewicht“ und kam aus Iphofen. „Silvaner vom Julius Echter Berg, 95 Oechsle, Großes Gewächs“, schwärmt Nicolas Frauer und greift mit beiden Händen in die gelb-grüne Fülle.

Die Lese hätte nicht besser laufen können sagt der Kellermeister des Weingutes Juliusspital. Am 19. September gestartet, holten die 80 Lesehelfer zusammen mit den Weingutsmitarbeitern am 17. Oktober die letzten Trauben ein. „Vom Allerfeinsten“, ist Frauer überzeugt und sagt auch gleich warum: Petrus hatte heuer im Finale dann doch noch  ein Händchen für die Winzer gezeigt.

Zwei Wochen vor Lesebeginn waren die Trauben ausgereift und die Witterung tat ihr Übriges, um einen guten Jahrgang zu generieren. Zehn bis elf Grad Wärme am Tag und zwei bis drei Grad kühle Nächte in der letzten Lesewoche, das ist perfekt, erklärt Frauer. „Wir konnten auf den Punkt alle Traubensorten lesen in allen Parzellen, Stück für Stück und ohne Zeitdruck.“

Nach einem schweren Jahresauftakt mit Unbilden wie  Spätfrösten, falschem Mehltau und verrieselten Trauben brachte der Bilderbuchherbst dann doch „gerade noch auskömmliche Weinmengen“ aus den Weinbergen von Bürgstadt bis nach Iphofen, gibt sich Weingutsleiter Horst Kolesch gelöst. „Es hätte nicht besser sein können“, schwärmt der Kellermeister, der geborene Schwabe Frauer beharrlich mit seiner Begeisterung für den Sechzehner. Jetzt ist es an ihm und seinem Team J, aus dem, was eingelesen wurde, ein gutes „Stöffle“ zu kreieren.

Das besondere am neuen Jahrgang: „Lupenreine, kristallklare Noten und eine geniale Aromatik“, sagt Frauerund lässt mit Wort und Stimme erst gar keinen Widerspruch aufkommen.

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Geschafft: Das Weingut Juliusspital brachte die „Letzte Fuhre“ ein. Jetzt ist es an Kellermeister Nicolas Frauer (dritter von rechts) und seinem Team J, daraus ein gutes „Stöffle“ zu kreieren.