Presse

20.09.2016

Mobil mit Strom

Ladestationen für Elektroautos und -fahrräder auf der Vogelsburg

Vogelsburg, 14. September 2016 - Auf der Vogelsburg in Volkach können ab sofort sowohl Elektroautos als auch -fahrräder aufgeladen werden. Walter Herberth, Leiter der Stiftung Juliusspital Würzburg, hat gemeinsam mit der Kitzinger Landrätin Tamara Bischof, Rainer Kleedörfer (Prokurist der N-ERGIE AG) und Markus Rützel ( Koordinator des Ladeverbunds Franken+) zwei entsprechende Ladestationen für Elektroautos und drei Ladestationen für E-Bikes symbolisch in Betrieb genommen.Die Ladeinfrastruktur wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der N-ERGIE und der Stiftung Juliusspital Würzburg, der Eigentümerin der Vogelsburg, errichtet.

Anspruch auf ökologisches Wirtschaften

Getreu ihrem Leitsatz „Tradition bewahren, Mangel spüren, Zukunft gestalten“ unterstreicht die Stiftung Juliusspital damit einmal mehr ihren Anspruch auf ökologisches Wirtschaften. „Das ist an diesem besonderen Ort umso bedeutsamer, da die Vogelsburg ja als die Wiege des ökologischen Weinbaus gilt“, machte Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth bei der offiziellen Einweihung deutlich. „Während der Ladezeit können die Gäste die hervorragende Gastronomie, die traumhafte Aus-sicht auf die Mainschleife und die Ruhe in der neu gestalteten Kirche Mariä Schutz genießen.“

An der Ladesäule für Elektroautos, die über zwei Typ2-Steckdosen mit einer Leistung von je 22 Kilowatt (kW) verfügt, können zwei Elektromobile gleichzeitig aufladen – bis auf Weiteres kostenfrei. Die Station wird bereits als 100. Ladesäule in den Ladeverbund Franken+ integriert, eine Kooperation von derzeit 30 Stadtwerken in Nordbayern, deren Gründungsmitglied die N-ERGIE ist.

Ladekabel kann man ausleihen

Die Ladestation für E-Bikes bietet Platz für drei Elektrofahrräder gleichzeitig. Das Besondere: Ein Heimladegerät wird nicht benötigt. Spezielle Ladekabel ermöglichen es, dass der Akku während des Ladevorgangs gesichert im Fahrrad bleiben kann. Im Restaurant der Vogelsburg sind einige Kabel für die gängigsten Fahrradakkus hinterlegt. Radfahrer können diese dort kostenfrei ausleihen.

Kitzingens Landrätin Tamara Bischof dankte der Stiftung Juliusspital sowie der N-ERGIE und dem Ladeverbundes Franken+ für die Kooperation, die diese fünf Ladestationen auf der Vogelsburg ermöglichte und somit auch den Landkreis Kitzingen aufwerteten. „Diese klimafreundliche Energieform funktioniert nur mit einer guten Infrastruktur“, sagte die Landrätin, die sich freut, dass die weiteren Ladestationen auch ein Plus für ihren Landkreis ausmachten.

Elektromobilität ist wichtig, um die politisch gesetzten Klimaschutzziele erreichen zu können. Die N-ERGIE fördert und unterstützt deshalb bereits seit 2008 Elektromobilität. Derzeit baut sie gemeinsam mit kommunalen Stadtwerken und Partnern eine einheitliche Ladeinfrastruktur in Nordbayern auf und schafft dadurch eine wichtige Voraussetzung für den Durchbruch der Elektromobilität.

Vogelsburg_Rad_Auto

Laden und los (von links): Franz Ebert Projektleitung Stiftung Juliusspital, Rainer Kleedörfer (Prokurist N-ERGIE AG), Markus Rützel (Koordinator Ladeverbund Franken+), Jürgen Lang (N-ERGIE Betreuer kommunale Kunden), Kitzingens Landrätin Tamara Bischof und Juliusspital-Stiftungsleiter Walter Herberth.

Vogelsburg_Rad_Ladestation

Umweltfreundlich auch mit dem Rad (von links) Franz Ebert Projektleitung Stiftung Juliusspital, Kitzingens Landrätin Tamara Bischof, Christoph Tacke, der Pächter der Vogelsburg, Juliusspital-Stiftungsleiter Walter Herberth und Rainer Kleedörfer (Prokurist N-ERGIE AG).