Presse

08.03.2016

Arbeiten und Schulbank drücken

Weiterbildung in der Intensivpflege und Anästhesie im Juliusspital abgeschlossen

Würzburg, 16. März - Zwei Jahre haben sie – neben ihrer ganz normalen Arbeit – nochmal die Schulbank gedrückt und gelernt. Nun erhielten die zehn Teilnehmer des Kurses „Weiterbildung in der Intensivpflege und Anästhesie zur Fachschwester/zum Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie“ im Kollegienhaus der Stiftung Juliusspital ihre Urkunden.

Der hohe Anspruch an Professionalität und Qualität im Bereich von Anästhesie und Intensivpflege erfordert eine fundierte und handlungsorientierte Weiterbildung, um die immer komplexer werdenden Aufgaben der Pflege, Technik und Administration zu bewältigen, erklärt Susanne Wilm, die Leiterin der Weiterbildungsstätte Intensivpflege & Anästhesie der Stiftung Juliusspital.

Ziele der berufsbegleitenden Weiterbildung sind es, sowohl pflegetheoretische Grundlagen als auch pflegerische und medizinische Fachkenntnisse zu vermitteln, Pflegesituationen einzuschätzen, zu analysieren, sowie Maßnahmen entsprechend der Zielsetzung zu planen und anzuwenden.

Die Kursteilnehmer lernen, Patienten und deren Bezugspersonen in Krisensituationen zu begleiten und den professionellen Umgang mit Notfallpatienten sowie spezielle Pflege- und Arbeitstechniken. Unterrichtet wurden unter anderem in den Bereichen operative und konservative Intensivpflege sowie Anästhesie.

Die Teilnehmer lernten im Rotationsverfahren alle Verbundpartnerkliniken des Juliusspitals kennen, hospitierten in der anästhesiologischen Intensivstation der Uni-Klinik Würzburg und im Dialysezentrum Würzburg und absolvierten unter anderem Seminare zu den Themen Bobath und Mega-Code-Training. Besucht wurden zudem das Therapiebettenzentrum in Frauenaurach sowie die Neurologische und Herz- und Gefäßklinik.

 

Intensivweiterbildung


Außerdem bearbeitete der Kurs das Projektthema „Weaning“ (Weaning bzw. Beatmungsentwöhnung oder Respiratorentwöhnung bezeichnet die Phase der Entwöhnung eines beatmeten Patienten vom Beatmungsgerät, somit einer maschinellen Atemunterstützung, die zumeist im Rahmen der Intensivmedizin auf einer Intensivstation stattfindet).

„Die Kursteilnehmer waren sehr engagiert, arbeiteten konstruktiv und sind nun Experten für ihren Fachbereich mit hervorragenden Fähigkeiten“, erklärt Susanne Wilm, Leiterin der Weiterbildungsstätte Intensivpflege und Anästhesie der Stiftung Juliusspital Würzburg.