Presse

13.01.2016

Auf einem guten Weg

Juliusspital-Krankenhausleiter Wolfgang Popp lobt Engagement der Mitarbeiter

Würzburg, 12. Januar - Ausnahmslos positive Nachrichten hatte Wolfgang Popp beim Neujahrsempfang des Krankenhauses Juliusspital für die Mitarbeiter parat und das Lob des Krankenhausleiters war mehr als verdient: „Sie haben mit Ihren Fähigkeiten, Ihrem Engagement und Ihrer Schaffenskraft erneut maßgelblich zum erfolgreichen Wirken unseres Krankenhauses und zur Erfüllung des Stiftungsauftrages beigetragen.“ Kurz blickte Popp auf das 2015 geleistete zurück bevor er die heuer anstehenden Aufgaben in den Fokus nahm.

Neue Aufgaben & Projekte

Dabei schlagen der Austausch der Krankenhausbetten in diesem und nächsten Jahr (insgesamt ca. 1.1 Mio Euro) und der neue MRT mit rund 950 000 Euro zu Buche. Auch das Personal im Krankenhaus soll in verschiedenen Bereichen aufgestockt werden, kündigte Popp an. Seit 1. Januar geht die Endoprothetik von Juliusspital und Missionsärztlicher Klinik im Juliusspital zusammen, ein weiterer Schritt bei der Zusammenarbeit der Kliniken.

„Wir befinden uns mit diesem Vorhaben auf dem richtigen Weg“, sagte der Krankenhausleiter zum Thema Zusammenführung gerade mit Blick auf das neue Krankenhausstrukturgesetz, das nun die Messlatte vorgebe. Zufriedene Patienten bilden die Basis für den Erfolg des Juliusspitals. „Wir können uns heute über das erfolgreiche Jahr 2015 freuen, dürfen uns aber – wie zu Beginn eines jeden neuen Jahres – nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen“, gab Popp der Belegschaft mit auf den Weg bevor er sein Glas Secco erhob.

„Unserer Stiftung wünsche ich, dass 2016 ein Jahr der Stabilisierung wird, also der Fortsetzung der guten Entwicklung in allen Bereichen, ausnahmslos, ob Wirtschafts- oder Sozialbetriebe, ob Bildungseinrichtungen oder Beratungsstellen“, sagte Walter Herberth. Gleichzeitig dürfe 2016 auch ein Jahr der Veränderungen werden, im Kleinen und – speziell im Krankenhaus - im Großen.

Gesundheitspolitik verschärft Anforderungen an Kliniken

„Hier stehen wir mitten in guten und gleichzeitig anspruchsvollen Gesprächen mit den Vertretern der Missionsärztlichen Klinik mit dem Ziel, die beiden Krankenhäuser rechtlich zusammen zu führen“, berichtete der Stiftungsleiter. „Wir sind uns alle der Tatsache bewusst, dass dies ein bedeutender und wichtiger Schritt in die Zukunft ist.“

Die Gesundheitspolitik werde - nach Einschätzung aller Fachleute - weiterhin das Ziel verfolgen, die Anforderungen an die Krankenhäuser zu verschärfen und damit die Anzahl der Krankenhäuser und der Krankenhausbetten in Deutschland zu reduzieren. „Wir haben aktuell die Chance, mit der Missio eine Konstellation zu vereinbaren, die unsere Häuser gut in die Zukunft bringen wird. Diese Chance müssen und werden wir nutzen“, so Herberth.

Er sei sich bewusst, dass eine derartige Rechtsänderung im Krankenhaus Juliusspital auch organisatorische Folgen für die Gesamtstiftung haben werde, sagte der Stiftungsleiter und betonte, „es handelt sich um ein ganz dickes Brett handelt, dass wir hier bohren und das wir an der richtigen Stelle bohren müssen.“ Der Oberpflegamtsdirektor dankte allen für ihre gute Arbeit, ihren Einsatz und ihr Engagement.

Positives Ergebnis dank engagierter Mitarbeiter

Die Verhandlungen mit der Missionsärztlichen Klinik müsse das Juliusspital nicht aus einer wirtschaftlich schwierigen Lage heraus führen sondern könne dies aus einer sehr guten Position heraus tun. „Das Krankenhaus der Stiftung Juliusspital wird das Jahr 2015 erneut mit einem positiven Ergebnis abschließen. Dank des Engagements aller Mitwirkenden in Ärzteschaft, Pflege und Verwaltung“, erklärte Herberth.

Der Sprecher des Chefarztkollegiums, Prof. Dr. Tino Schwarz ist zuversichtlich, dass im Laufe dieses Jahres eine tragfähige und zukunftstaugliche Regelung für beide Krankenhäuser gefunden werden wird. „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Der Weg mag holprig, steinig und steil sein, aber er führt in die richtige Richtung. Lassen Sie uns gemeinsam versuchen, uns auf unsere Stärken zu konzentrieren. Nur so können wir unseren Patienten eine optimale Versorgung bieten und wirtschaftlichen Erfolg gewährleisten.“

„Wir sitzen alle in einem Boot, jeder an seinem Platz mit den entsprechenden Kompetenzen und der dazugehörigen Verantwortung“, dieses Bild zeichnete Katharina Gütlein beim Neujahrsempfang vom Krankenhaus Juliusspital. Es könne auch ein Dampfer oder ein Kreuzfahrtschiff sein, sagte die Pflegedirektorin.

Ein Boot, ein gemeinsames Ziel: Die Patienten bestmöglich behandeln, pflegen und versorgen. Die Aufgaben: vielfältig, anspruchsvoll und herausfordernd. Alles muss funktionieren, – von der Brücke bis zum Maschinenraum. „Damit dies gelingen kann, muss am gleichen Strang gezogen, die Route gemeinsam befahren und auch in stürmischen Zeiten Kurs gehalten werden.“

Musikalisch umrahmten die „Spitalgeister“, der Chor des Juliusspitals unter Leitung von Helgrid Obermeier den Empfang des Krankenhauses Juliusspital mit Musik aus Argentinien, Neuseeland und der Südsee.