Presse

11.05.2015

Lernen und genießen

Amerikanische Studenten besuchen Juliusspital - Information über Gesundheitssystem in Deutschland

Würzburg, 11. Mai - 22 Studenten der Pfeiffer University aus Charlotte (North Carolina/USA) informierten sich beim Besuch im Krankenhaus Juliusspital über das deutsche Gesundheitssystem. Bereits seit 1973 besucht Professor Dr. Ulrich Fröhlich, Dekan des Studiengangs „Master of Health Administration“, mit seinen Studenten Würzburg und das Juliusspital – regelmäßig im Frühjahr.

Neben ihren Arbeitsgebieten in ärztlichen, pflegerischen und verwaltungstechnischen Bereichen studieren die Frauen und Männerabends und an den Wochenenden. Der Studiengang dauert drei Jahre. Während dieser Zeit besuchen die Teilnehmer unter anderem Kliniken in Großbritannien, Österreich, Kanada und hier in Deutschland, wo sie sich unter anderem über die Themen Pflegemanagement, Abrechnungs- und Gesundheitswesen sowie neue Schritte in der Diagnostik bei Krankheiten informieren und auch theoretischen Unterricht erhalten.

Außer dem Juliusspital besuchten die Studenten Kliniken in Bamberg und Garmisch-Partenkirchen. Nach der einwöchigen Studienreise müssen die Studenten eine Vergleichsanalyse über das deutsche und amerikanische Gesundheitssystem erstellen. Die Analysen der verschiedenen Gesundheitssysteme gehören als Module in den Studiengang. „Die Beurteilung fließt in die Abschlussnote mit ein“, erklärt Professor Fröhlich.

Beurteilen und benoten wird Professor Carol Vogt, Dekanin für Gesundheitsökonomie der Pfeiffer University, die Arbeiten der Studenten. Zum Aufenthalt in Würzburg gehörte auch ein Besuch der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Würzburg. Thema: Vergleich der Gesundheitssysteme in Deutschland und Amerika. „Die deutschen Studenten berichten dabei, wie es hier in Deutschland läuft und unsere, wie es in Amerika gehandhabt wird“, erklärt Prof. Fröhlich den Länderaustausch.

Im Juliusspital führte Franz Ebert die Studenten der Gesundheitsökonomie durch das Krankenhaus, hob dessen besondere Stellung innerhalb der Stiftung Juliusspital heraus und zeigte ihnen die historische Rokoko-Apotheke. Die Professoren Dr. Wolfgang Scheppach (Chefarzt Gastroenterologie und Rheumatologie) und Dr. Malte Meesmann (Chefarzt Kadiologie) stellten neueste Diagnostikverfahren vor und beantworteten geduldig alle Fragen der Teilnehmer.

Auf den Palliativstationen führte Dr. Sylvia Essamdi-Löw (Anästhesie) die Studenten ein in das Thema Palliativmedizin und -pflege. Zum Abschluss ihres Besuches unternahmen die Studenten noch eine Führung durch den juliusspitälischen Weinkeller und genossen einen Schoppen vom Würzburger Stein.

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22 Studenten der Pfeiffer University aus Charlotte (North Carolina/USA) informierten sich bei ihrem Besuch im Krankenhaus Juliusspital über das deutsche Gesundheitswesen.