Presse

02.09.2014

Wo arbeiten etwas Besonderes ist

Stiftung Juliusspital präsentiert sich beim Tag der Stiftungen am Mittwoch, 1. Oktober von 14 bis 16 Uhr im Bürgerspital zum Hl. Geist

"Die Stiftung als besonderer Arbeitgeber“ unter dieses Motto haben die die Würzburger Stiftungen Juliusspital, Bürgerspital zum Hl. Geist, SOS Familie und Blindeninstitutsstiftung den diesjährigen bundesweiten Tag der Stiftungen am Mittwoch, 1. Oktober, gestellt. Ob Erzieher, Familien- oder Altenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger, Therapeut, Techniker, Kfz-Mechaniker, Winzer, Schreiner, Koch oder Forstwirt, die vier Stiftungen bieten ein breites Spektrum an Ausbildungs-/Berufen an.

In der Zeit von 14 bis 16 Uhr können sich Interessierte im Foyer des Geriatriezentrums des Bürgerspitals zum Hl. Geist, Semmelstraße 2 in Würzburg über dieses Berufsspektrum informieren. Um 16 Uhr moderiert Eberhard Schellenberger vom Bayerischen Rundfunk eine Talkrunde zum Thema „Der besondere Arbeitsplatz“. Dann stellen Mitarbeiter der Stiftungen ihre Aufgabengebiete vor und erzählen, was das Arbeiten gerade in einer Stiftung für sie so besonders macht.

Mit dem Informationstag wollen die vier Würzburger Stiftungen Schulabgänger, Lehrstellensuchenden aber auch bereits im Beruf stehende Fachkräfte ansprechen, die sich für ein neues Arbeitsumfeld interessieren oder Möglichkeiten der Weiterentwicklung suchen. Direkt und praxisnah diskutieren können die Besucher mit den Stiftungs-Mitarbeitern, die ihre Berufsgruppen präsentieren. Auszubildende geben direkt Einblick in ihr Arbeitsfeld und beantworten Fragen rund um Theorie und Praxis.

Im Alterssimulationsanzug können sich die Besucher in den Körper eines alten, gebrechlichen Menschen hineinversetzen und fühlen und erleben, wie schwer es für viele ältere Menschen ist, mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten ihren Alltag zu meistern. Das Zittern der Parkinson-Krankheit wird mittels eines speziellen Handschuhs simuliert und zeigt die Schwierigkeit, dabei aus einem Glas Wasser zu trinken.

Tasten und fühlen können die Besucher, wenn sie „blind in Kartons mit unterschiedlichem Inhalt greifen“ um dann zu erraten, was sie in der Hand halten. Außerdem wird die richtige Desinfektion der Hände gezeigt und mittels einer UV-Lampe überprüft.

Die Köche der Stiftungen zaubern ein leckeres Wok-Menü und backen Flammkuchen und Pizza im Innenhof des Bürgerspitals. Beim „heißen Draht“, den die Mitarbeiter der technischen Berufe vorstellen, ist nicht nur Schnelligkeit sondern vor allem Geschick gefragt und die Mitarbeiter der Werkstatt für Sehgeschädigte zeigen, wie bei ihnen Grillanzünder hergestellt, verarbeitet und verpackt werden.

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Ob Duales Studium oder Handwerk: Am 1. Oktober zeigen die Würzburger Stiftungen Juliusspital, Bürgerspital zum Hl. Geist, SOS Familie und Blindeninstitutsstiftung, welche Berufe in ihnen stecken.

Weitere Information:
Am vom Bundesverband Deutscher Stiftungen ins Leben gerufenen bundesweiten Tag der Stiftungen laden Stiftungen im gesamten Bundesgebiet die Öffentlichkeit ein, mehr über ihre gemeinnützige Arbeit zu erfahren. Er ist der deutsche Beitrag zum europaweiten „Donor’s and Foundation’s Day“ den das Donors and Foundations Network in Europe (DAFNE), einem Zusammenschluss von 25 Stiftungsverbänden aus ganz Europa, 2013 ins Leben rief. Ziel des Tages ist es, die Wertschätzung für gemeinnützige Stiftungen und stifterisches Engagement weiter zu steigern. Aktuell gibt es in Deutschland rund 19500 Stiftungen. 80 Prozent der fördernd tätigen Stiftungen sind regional aktiv.

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