Presse

09.07.2014

Ein wenig mehr Lebensqualität

Rotary Club Würzburg spendet 2500 Euro für Juliusspital Hospiz

 

Bei der Charterfeier des Rotary Clubs Würzburg in der Gutsverwaltung Seligenstadt der Stiftung Juliusspital überreichte Clubpräsident Reinhold Tacke einen Scheck in Höhe von 2500 Euro an Bernhard Stühler, den Pfarrer der Stiftung Juliusspital. Das Geld ist für das neue, stationäre Hospiz, das das Juliusspital im vergangenen Sommer in der Würzburger Sanderau in Betrieb genommen hat.

Tacke verwies auf die eindrucksvolle und wichtige Funktion dieses ersten Hospizes in der Region. Stiftungspfarrer Stühler dankte dem Clubpräsident für die wertvolle Spende. Der Spendenbetrag wird direkt den Menschen zugutekommen, die zu Hause nicht mehr versorgt werden können und im Juliusspital Hospiz Würzburg betreut werden. Spendengelder ermöglichen unter anderem Musik- Aroma und Kunsttherapien, die die Hospizgäste in Anspruch nehmen können und die ihnen eine noch „lebensvollere“ Zeit ermöglichen.

1956 gegründet arbeitet der Rotary Club Würzburg im Sinne des weltweiten Rotary-Netzwerks nach dem Grundsatz des selbstlosen Dienens. Aktuell zählt er 85 Mitglieder aus dem Wirtschaftsraum Würzburg. Ziel der Dachorganisation von Rotary International ist die Dienstbereitschaft im täglichen Leben. Rotary versucht dieses Ziel zu erreichen, indem die Mitglieder untereinander Freundschaft pflegen und sich jedes Mitglied um hochethische Werte im Privat- und im Berufsleben bemüht. Rotary erkennt alle für die Allgemeinheit nützliche Tätigkeiten an und unterstützt auch verschiedene gesellschaftliche soziale Projekte. Durch die Weltgemeinschaft berufstätiger Männer und Frauen soll über eine Kultivierung des guten Willens der Völkerverständigung gefördert werden.

Mit dem stationären Hospiz in der Sanderau vervollständigt die Stiftung Juliusspital das bereits vorhandene Angebot um die spezielle pflegende Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen und erfüllt ganz aktuell den über 435 Jahre alten Auftrag ihres Stifters Julius Echter.

Das stationäre Hospiz des Juliusspitals nimmt Menschen mit einer fortgeschrittenen unheilbaren Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung in ihrer letzten Lebensphase auf. Sie können nach einem Krankenhausaufenthalt, zum Beispiel auf einer Palliativstation, zu Hause wegen des hohen pflegerischen Aufwandes oder des Fehlens von Angehörigen nicht mehr angemessen versorgt werden. Die ärztliche Versorgung erfolgt in erster Linie durch den Hausarzt des Hospizgastes oder durch ambulant tätige Palliativmediziner.

 

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Reinhold Tacke, Präsident des Rotary Clubs Würzburg, überreicht Stiftungspfarrer Bernhard Stühler einen Scheck für das stationäre Hospiz des Juliusspitals. Foto H.-J. Leistner

 

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