Presse

21.05.2014

Singen mit Freude

Benefizkonzert bringt 1860 Euro Spenden für das Juliusspital Hospiz ein

Bis auf den letzten Platz besetzt war die Pfarrkirche St. Kilian der Stiftung Juliusspital am Sonntag, 18. Mai beim Konzert des Gospelchors „Spirit of Joy“. Die 30 Sängerinnen und Sänger aus Estenfeld trugen Gospels sowie Stücke aus Rock- und Popmusik vor und das zugunsten des Hospizes, das die Würzburger Stiftung im vergangenen Jahr in der Sanderau eröffnet hat. 1860 Euro an Spenden kamen an diesem Abend für die soziale Einrichtung der Stiftung zusammen, Geld, das – ohne Abzug direkt den Menschen zugutekommen wird, die zu Hause nicht mehr versorgt werden können. Sie sollen sich geborgen fühlen bis zuletzt und auch in Würde sterben können.

„Beeindruckend, Sie haben uns heute ein wahres Feuerwerk der Freude gezündet“, bedankte sich Walter Herberth, der Leiter der Stiftung Juliusspital, nach eineinhalb Stunden beim Chor und seiner Leiterin Elisabeth Kager. Mit Bravo-Rufen und lang anhaltendem Applaus bedachten die 350 Zuhörer die Sängerinnen und Sänger und ließen sie auch nicht ohne mehrere Zugaben ziehen.

„Wir singen, weil es uns Spaß macht“, erzählte Chormitglied Andrea Schilling Grundidee des Chors, den es seit 1998 gibt. Fetzig, spritzig und mit unendlich viel Herzblut dabei waren die 30 Chormitglieder und ihre Leiterin trieb sie immer wieder zu neuen Höchstleistungen an.

Das Programm begann mit afrikanischen Klängen und fetzigen Rhythmen und schloss auch wieder in Afrika mit einem Medley aus „Der König der Löwen“. Unterstützt wurden die Sängerinnen und Sänger durch Manfred Memmel an der Trommel, Hannes Kindhäuser am Klavier, Sophie Reitzenstein an der Querflöte und der Sopranistin Maximiliane Schweder. Gänsehautfeeling gab es nicht nur bei deren Solo „The Rose“ (Bette Midler), bei dem man in der Kirche eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Bereichert wurde das Konzert noch durch Mutter Teresas Gedanken „Über das Leben“, die Birgit Seufert zwischen den einzelnen Themenblöcken des Konzerts vortrug. So brachte Mutter Teresa darin unter anderem mit der Feststellung „das Leben ist eine Hymne, singe sie….“ das Konzert des Spirit of Joy am Sonntagnachmittag auf den Punkt.