Presse

29.04.2014

Saubere Hände im Juliusspital

Aktionstag in Krankenhaus und Seniorenstift

Das ernste Thema „Vermeidung von Krankenhauskeimen“ hatten die Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege der Stiftung Juliusspital beim Aktionstag „Saubere Hände“ kurzweilig und nachvollziehbar aufbereitet.

In einem Theaterstück im Foyer der Würzburger Klinik zeigten sie den Weg eines mit MRSA infizierten Patienten von seiner Aufnahme bis zur Entlassung und zwar einmal so, wie man es nicht machen sollte und zum anderen ganz genau nach Hygienevorschrift.

Interessant war für die Besucher zu sehen, wie viel Zeit es kostet, die ganzen Hygienemaßnahmen durchzuführen und einzuhalten.

Interessierte lernten – in Krankenhaus und Seniorenstift - unter fachkundiger Anleitung die korrekte Händedesinfektion und prüften diese per Sichtkontrolle der Black-Box. Überrascht war da der eine oder die andere über Keime, die sich auch nach intensiver Desinfektion noch auf der Haut hielten. Ein Quiz lud ein, sein Wissen zum Thema Händedesinfektion zu überprüfen. Außerdem konnten sich die Besucher einmal – unter Anleitung - so richtig „vermummen“ beim Anlegen der Schutzkleidung, die notwendig ist, um eine Keimverschleppung zu vermeiden.

Bereits zum fünften Mal richtete das Juliusspital diesen Aktionstag aus. Die Bemühungen der Klinik um eine möglichst optimale Händehygiene beschränken sich selbstverständlich nicht nur den heutigen Tag, erklärte Krankenhausleiter Wolfgang Popp.

Aufgrund vielfältiger Maßnahmen im Bereich Hygiene erhielt das Krankenhaus Juliusspital bei der bundesweiten Aktion „Saubere Hände“ nach Bronze (2011) und Silber (2013) vor wenigen Wochen nun das Zertifikat der Stufe Gold. Damit ist das Juliusspital eine von vier bayerischen Kliniken mit dieser höchsten Auszeichnung.