Presse

09.12.2013

17.11.2013 Wertvolle Spende

Benefizkonzert erbrachte 4500 Euro zugunsten Juliusspital Hospiz Würzburg.

Den stolzen Betrag von 4500 Euro erspielten Dr. Hans Molitor (Trompete) und Diözesanmusikdirektor Gregor Frede (Orgel) bei ihrem Benefizkonzert mit klassischen und modernen Werken für Trompete und Orgel zugunsten des Juliusspital Hospiz Würzburg am Sonntag. Die Pfarrkirche St. Kilian des Juliusspitals war bis auf den allerletzten Platz besetzt.
Die Idee für das Konzert hatte Friedrich Sünderhauf, Schatzmeister der Weinbruderschaft Franken. Bei einem Krankenbesuch im Juliusspital traf er Dr. Molitor, den Chefarzt der Neurologie des Juliusspitals. „Ich wusste, dass er hervorragende Trompete spielt und habe ihn gefragt, ob er sich ein Konzert vorstellen könne.“ Nach Molitors Zusage sprach Sünderhauf gleich mit den Verantwortlichen im Spital und rannte dort offene Türen ein.
Die Mitglieder der Weinbruderschaft hatten großzügig gespendet. „Der Bruderrat hat entschieden, dass eine soziale Einrichtung unterstützt wird“, berichtet Sünderhauf. „Das neue Hospiz der Stiftung Juliusspital ist eine solche Einrichtung, die gebraucht wird und die es zu unterstützen gilt.“
Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth bedankte sich bei den Musikern für die hervorragende musikalische Darbietung und bei den Besuchern für deren Spendenbereitschaft. „Die Stiftung Juliusspital ist der einzige Träger in Deutschland der alle vier Bereiche der Palliativ- und Hospizversorgung anbietet: die stationäre und ambulante Palliativversorgung, die Weiterbildung in der Palliativakademie und seit Juli 2013 das stationäre Hospiz im Würzburger Stadtteil Sanderau“, sagte der Leiter der Stiftung.
Mit Blick auf die Finanzierung des Hospizes betonte Herberth, dass hier der Gesetzgeber dem Träger abverlangt, einen beträchtlichen Teil der jährlichen Betriebskosten selbst zu tragen. Im Falle des Juliusspital Hospizes sind dies pro Jahr rund 200 000 Euro. „Jeder gespendete Euro ist daher wertvolle Unterstützung, die dem Hospiz direkt zugutekommt“, sagte Herberth.
So verhält es sich auch mit einem Teil des Verkaufserlöses aus dem Hospizbocksbeutel, ein 2012er Würzburger Silvaner, den das Juliusspital Weingut zur Unterstützung des Hospizes kreiert und abgefüllt hat.

spende

Erfolgreich musiziert und großzügig gespendet (von links): Walter Herberth, Leiter der Stiftung Juliusspital, Dr. Hans Molitor, Chefarzt Neurologie im Krankenhaus Juliusspital, Sibylla Baumann, Leiterin Hospiz, Diözesanmusikdirektor Gregor Frede, Friedrich Sünderhauf, Schatzmeister der Weinbruderschaft Franken und Pfarrer Bernhard Stühler. Foto Stiftung Juliusspital.