Presse

14.10.2013

25.04.2013 Aktionstag "Saubere Hände" im Juliusspital

Am Donnertag, 25. April veranstaltete das Juliusspital im Foyer von Krankenhaus und Seniorenstift den „Aktionstag Saubere Hände“.

Ernstes Thema kurzweilig aufbereitet

„Nur 30 Sekunden Händedesinfektion können Leben retten“, erklärte Walter Herberth, Leiter der Stiftung Juliusspital am Donnerstag bei der Eröffnung des Aktionstages „Saubere Hände“ als sich in Krankenhaus und Seniorenstift der Stiftung alles um das Thema Händedesinfektion drehte.

Im Foyer des Krankenhauses und im Seniorenstift ließen Interessierte ihren Hauttyp bestimmen, informierten sich über die richtige und ausreichende Handpflege und kontrollierten ihr eigenes „Desinfektionsverhalten“ mittels UV-Lampe. Zum vierten Mal beteiligte sich das Juliusspital am weltweiten Aktionstag „Saubere Hände“, der in diesem Jahr unter dem Motto „Hand in Hand, ja ich vertraue Ihren Händen“ stand. Mit der regelmäßigen Teilnahme an dieser Kampagne wollen wir auch die Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema sensibilisieren, erklärte Herberth.

Die Schüler der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege hatten sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und es kurzweilig umgesetzt. Sie zeigten in Rollenspielen sowie Theaterstücken eindrucksvoll, wie durch richtige Schutzmaßnahmen wie Handschuhe, Händedesinfektion und korrekte Flächendesinfektion die Keimbesiedelung und Keimverschleppung vermieden werden kann und ein gesundes Immunsystem jeden Eindringling sofort schachmatt setzen kann.

Deutschlandweit treten jährlich rund 500000 Krankenhausinfektionen auf. Experten schätzen, das rund 30 Prozent vermeidbar wären würde die Händedesinfektion konsequent umgesetzt, berichtete Herberth. Sie ist die wichtigste und wirksamste Maßnahme zur Verhinderung der Übertragung von Krankheitserregern und zur Erhöhung der Patientensicherheit.

Im Juli 2012 hatte das Krankenhaus Juliusspital für die Teilnahme an der bundesweiten „Aktion Saubere Hände“ das Zertifikat Silber erhalten heuer steht Gold auf der Agenda. Bei dieser Aktion verpflichtet sich die Würzburger Klinik, bestimmte Mindestmaßnahmen der Händehygiene umzusetzen um zum einen den Patienten vor Erregern zu schützen und zum anderen das Personal, die erweiterten Patientenumgebung und nachfolgende Patienten vor potentiell krankmachenden Erregern zu schützen.

Die „AKTION saubere Hände“, die vom Aktionsbündnis Patientensicherheit, der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung und dem Nationalen Referenzzentrum für Surveillance von nosokomialen (im Krankenhaus erworbenen) Infektionen, ins Leben gerufen und organisiert wurde, hat sich die Verbesserung des Händedesinfektionsverhaltens in deutschen Krankenhäusern als oberstes Ziel gesetzt. Die Kampagne basiert auf der 2005 gestarteten WHO Kampagne „Clean Care is Safer Care".

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Bei der Hautwiderstandsmessung ermittelt Hygienefachkraft Veronika Martens den Feuchtigkeits- und Fettgehalt der Haut.


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So geh’s richtig: Spielerisch und unterhaltsam zeigen die Schüler Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege wie durch richtige Schutzmaßnahmen wie beispielsweise Händedesinfektion die Keimbesiedelung und Keimverschleppung vermieden werden kann.