Presse

26.11.2013

25.06.2013 Vogelsburg wird generalsaniert

Stadtrat Volkach gibt grüne Licht für Bau- und Sanierungsarbeiten der Basis eines ganzheitliches Gastronomie- und Tagungskonzeptes. 

Die Stiftung Juliusspital Würzburg plant in den kommenden zwei Jahren auf der Basis eines ganzheitliches Gastronomie- und Tagungskonzeptes eine umfassende Sanierung der Vogelsburg bei Volkach. Wenn die Genehmigung durchgeht und alle vorbereitenden Schritte gut laufen sollen die Arbeiten  im Winter 2013 beginnen. Für Spätsommer 2014 ist geplant, die Gastronomie der Vogelsburg wieder zu eröffnen. An diesen ersten Bauabschnitt wird sich die Sanierung des Burggebäudes anschließen, das dann ab 2015 als Tagungs- und Veranstaltungszentrum zur Verfügung stehen wird. Zeitgleich werden im ersten Stock des Wirtshauses und im  Burggebäude Gästezimmer mit 56 Betten in der Drei-Sterne-Kategorie entstehen.

Die Arbeiten beginnen mit der Generalsanierung des Gaststättengebäudes. Dieses Gebäude aus den 1960iger Jahren wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht und erhält einen kleinen Anbau für die Küchenlogistik. Der Gaststättenbereich wird vergrößert und nach der Sanierung rund 150 Innen-Sitzplätze aufweisen. Großzügige Aussichtsfenster in Richtung Maintal lassen einen noch besseren Bezug zur Umgebung entstehen.

Nach der Sanierung wird sich auch der Weingarten der Vogelsburg deutlich vergrößert präsentieren. Die Sitzplätze werden teilweise überdacht sein, denn ein auf Säulen errichteter Zwischenbau soll dann Gaststätte und Burggebäude verbinden. Dieser zurückhaltend gestaltete neue Baukörper beherbergt Hotelzimmer sowie einen rund 50 Quadratmeter großen Tagungsraum mit traumhafter Aussicht auf das Maintal.

„Da das Burggebäude und die Kirche ,Mariä Schutz‘ unter Denkmalschutz stehen, war eine enge Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege vonnöten um gemeinsam eine substanzschonende Lösung zu erarbeiten“, berichtet Projektleiter Franz Ebert. Das Burggebäudeerhält einen separaten Eingang und beherbergt nach Sanierung und Umbau im Erdgeschoss einen großen Veranstaltungssaal für bis zu 150 Gäste, der bei Bedarf auch abgeteilt werden kann. Ein großzügiges Foyer bietet sich zukünftig für Ausstellungen und Präsentationen an. Außerdem können die Gäste den an das Gebäude angrenzenden Kirchgarten nutzen.

Im Obergeschoss des Burggebäudes entstehen ebenfalls Gästezimmer. Die meisten Zimmer und auch die Kirche werden zukünftig barrierefrei erreichbar sein. Das Gotteshaus wird wieder wie in früheren Zeiten über eine seitliche Außentreppe zu zugänglich sein. Bei den Voruntersuchungen der Bausubstanz stellte man fest, dass sich der Eingang zur Kirche schon früher dort befunden hat. 

Der Weingarten wird um ein kleines Aussichtsplateau erweitert. Dieses bietet auch einen weiteren Zugang zum darunter liegenden Weinbergsweg in die Lage Vogelsburger Pforte und nach Escherndorf. Außerdem wird – damit es auch den kleinen Besuchern nicht langweilig wird - ein Kinderspielplatz angelegt.

Sowohl Volkachs Bürgermeister Peter Kornell als auch Landrätin Tamara Bischof begrüßten bei einer persönlichen Präsentation der Planung das Vorhaben der Stiftung. „Es freut uns, dass ein Investor Geld in die Hand nimmt um den geschichtsträchtigen Ort touristisch aufzuwerten und so als Magnet für die Besucher der Mainschleife zu erhalten“. Die genauen Kosten der Sanierungsmaßnahme werden derzeit durch die Planer ermittelt.

Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth legt als Leiter der Stiftung Wert darauf, dass das Juliusspital zur eingegangenen Verpflichtung steht, die Vogelsburg als Einheit aus Begegnungsstätte, Kirche und ökologischem Weinbau zu erhalten und in eine gute Zukunft zu führen. Die Gemeinschaft der Augustinusschwestern hat die Burganlage in den Jahrzehnten seit 1957 auf- und ausgebaut und wegen rückläufiger Mitgliederzahl zum 1. Januar 2011 auf die Stiftung Juliusspital übertragen.

Lesen Sie externer Linkhier den Beitrag der Main Post.

Lesen Sie hier externer Linkden Beitrag aus der Kitzinger Zeitung.