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Presse

25.11.2013

12.03.2013 Erfolgreich in allen Bereichen

Stiftung Juliusspital feiert 437. Gründungstag durch Julius Echter.

gruendung
Am 437. Stiftungstag ehrte Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth Mitarbeiter für 25- und 40-jährige Stiftungszugehörigkeit beziehungsweise Arbeit im öffentlichen Dienst.

In seiner Festansprache ließ der Leiter der Würzburger Stiftung das vergangene Jahr Revue passieren und lobte die Mitarbeiter, die „in allen Bereichen der Stiftung erneut erfolgreich gearbeitet haben“. Im Seniorenstift schlug dies mit der Note 1,1 bei der MDK-Prüfung zu Buche. Auch die Bildungseinrichtungen der Stiftung leisten einen wichtigen Beitrag für die Qualifizierung der so dringend benötigten Fachkräfte in der Kranken- und Altenversorgung, sagte Herberth. Erstmals seit Beginn der Sanierung stand das Krankenhaus ganzjährig uneingeschränkt zur Verfügung, dort wurden im vergangenen Jahr 12500 Patienten stationär behandelt. Herberth nannte das neue Institut für Sportmedizin und Sportverletzungen am Juliusspital und offizielles medizinisches Zentrum des Olympiastützpunktes Bayern, sowie die Fortführung der im Jahr 1995 begonnenen kostenlosen medizinischen Behandlungen von Kindern aus Krisengebieten.

Die Ergebnisse der Landwirtschaft seien - trotz eines wetterbedingten schwierigen Einstiegs – die besten überhaupt gewesen und auch im Weinbau verzeichnete das Juliusspital 2012 nur Positives: Optimale Bedingungen für die Weinlese und ausgezeichnete Qualität der Trauben. Als verdienter Lohn überzeugte ein juliusspitälischer Silvaner beim „Best of Gold“ und wurde das Weingut für die betriebliche Gesamtleistung mit dem Bundesehrenpreis ausgezeichnet. Im Mai werden die ersten Silvanerreben am neuen Weinberg am Greinberg gepflanzt, kündigte Herberth an. 2,3 Hektar der insgesamt vier Hektar großen und vormals landwirtschaftlich genutzten Fläche erhalten dann die Reben, die seit über 350 Jahren in Frankens Weinlagen angebaut werden.

Im Forstbereich des Spitals ist der Höhenflug der Holzpreise der vergangenen Jahre erst einmal gestoppt. Die Nachhaltigkeit der juliuspitälischen Waldbewirtschaftung ermögliche es der Stiftung jedoch, die niedrigen Preise nicht durch einen erhöhten Einschlag ausgleichen zu müssen sondern auf bessere Gelegenheiten warten zu können, erklärte Herberth.

Für 2013 stehen neue Punkte auf der Agenda der Stiftung. So setzt sie sich für eine faire Krankenhausfinanzierung ein und beteiligte sich hierzu am 19. Februar am Krankenhausgipfel in Berlin. Die Berufsfachschule für Altenpflege wird im Juni ihr 50-jähriges Bestehen feiern und am 12. Juli das neue stationäre Hospiz für die Region eingeweiht werden. Im September wird in Betriebsträgerschaft des ElisabethenHeim Würzburg e.V. eine Kinderkrippe eröffnet und Ende des Jahres werden die Sanierungsarbeiten auf der seit zwei
Jahren der Stiftung gehörenden Vogelsburg an der Mainschleife bei Volkach beginnen.

Die Paula-Kubitschek-Vogel-Stiftung unterstützt den Bau des juliusspitälischen Hospizes mit dem großzügigen Betrag von 500 000 Euro. Beim Stiftungstag informierte Vorstandvorsitzender Johannes Stegmaier die Anwesenden über die Aufgaben und Projekte der 2006 gegründeten Stiftung, die sich im Bereich Palliativ- und Hospizarbeit finanziell engagiert. Förderschwerpunkte sind dabei die Unterstützung stationärer Hospize in Bayern sowie der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung für Erwachsene und Kinder und die Vergabe von Stipendien für die Palliative Care Ausbildung für Pflegende. Insgesamt investierte sie in den vergangenen vier Jahren 2,5 Millionen Euro in die genannten Bereiche. „Heute hier bei Ihnen sein zu dürfen motiviert uns, unseren eingeschlagenen Weg weiter zu gehen“, lobte Stegmaier die in allen Bereichen der Stiftung Juliusspital qualitätsorientierte und nachhaltige Arbeit und das gewachsene gute Verhältnis zueinander.

Die musikalische Umrahmung des Festgottesdienstes und der anschließenden Feierlichkeiten im Gartenpavillon übernahmen die „Spitalgeister“, der Chor des Juliusspitals,mit gekonnt vorgetragenen Gesangsstücken.