Presse

25.11.2013

26.02.2013 Quantensprung für Urologie

Krankenhaus Juliusspital investiert 360000 Euro in Uroskop Omnia.

Ein Tisch zum Röntgen, Diagnostizieren und Operieren: Das Krankenhaus Juliusspital Würzburg investiert rund 360000 Euro in die Fachabteilung Urologie und deren neuen Arbeitsplatz „Uroskop Omnia“ von der Firma Siemens.

„Das ist ein Quantensprung für die Urologie“, erklärt Dr. Vitus Heller, Chefarzt der Fachabteilung für Urologie im Juliusspital. Mit dieser neuen, digitalen Röntgenanlage wird die Strahlenbelastung für den Patienten auf ein absolutes Minimum beschränkt. „Dabei ist die Bildschärfe so exzellent, dass kleinste Steine sichtbar sind“, erklärt Heller.

Mit einem quadratischen 43 mal 43 Zentimeter großen Flachdetektor ist der Bildschirmausschnitt maximal groß wählbar und nicht – wie früher bei runden Detektoren – kreisförmig eingeschränkt. „ So kann man den Ausschnitt, den man durchleuchten möchte, ganz genau einstellen ohne dass man vorher nochmals extra röntgen muss. Das reduziert die Strahlenbelastung zusätzlich“, sagt Dr. Heller. Zudem kann der Tisch von 72 cm bis 122 cm stufenlos in der Höhe verstellt werden. Das ermöglicht den Patienten ein sicheres und bequemes Aufsteigen. Der OP-Tisch hat ein zulässiges Patientengewicht bis maximal 272 Kilogramm.

Die neu angeordnete Röntgensäule sowie die auf der Länge variable Röntgenröhre ermöglichen den Operateuren von beiden Seiten gleiche Bewegungsfreiheit am Patienten sowie ein ergonomisches Arbeiten. Der behandelnde Arzt kann an zwei Flachbildmonitoren zum einen direkt die aktuellen Untersuchungen verfolgen und sich zum anderen aus dem Bilderarchivierungssystem des Krankenhauses Bilder des Patienten dazu zum Vergleich ansehen und beurteilen. Alternativ ist auf dem zweiten Monitor die aktuelle Spiegelung des Harntraktes darstellbar. „Das ist ohne Ende wertvoll“, sagt Dr. Heller.

Krankenhausleiter Wolfgang Popp ist zufrieden mit der neuen Technik. „Kontinuierliche Investitionen in modernste Medizintechnik sind für das Juliusspital selbstverständlich. Innovative Medizingeräte erleichtern die Diagnose und Therapie erheblich, verkürzen die Behandlungszeiten und den Heilungsprozess und kommen damit dem Patienten unmittelbar zugute.“