Presse

25.11.2013

09.01.2013 "Eigene Potenziale nutzen"

Lob gab es beim Neujahrsempfang im Krankenhaus Juliusspital.

Darf/kann das Krankenhaus Juliusspital optimistisch aufs Jahr 2013 blicken? Ja, absolut und uneingeschränkt sagen Wolfgang Popp, Walter Herberth, Prof. Dr. Ekkehard Schippers und Katharina Gütlein. Krankenhausleiter, Oberpflegamtsdirektor, der Sprecher des Chefarztkollegiums und die Pflegedirektorin stellten beim Neujahrsempfang am Dienstagnachmittag das Potential des Juliusspitals heraus: Wertschätzung und Sachkompetenz, Austausch und Miteinander und Mitarbeiter die sich engagieren, ihre Fähigkeiten aktiv einbringen und so die Stiftung Juliusspital weiter voranbringen.

„Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung werden wir auch 2013 den Stiftungsauftrag des Krankenhauses erfüllen und unser Juliusspital weiter in eine gute Zukunft führen“, ist sich Krankenhausleiter Wolfgang Popp sicher. In seiner Ansprache ließ er die „Meilensteine 2012“ Revue passieren und blickt – trotz Krankenkassen-Kürzungspolitik – positiv in die Zukunft. „Optimismus heißt die eigenen Potenziale nutzen und Ideen nicht von Vornherein als unrealistisch abblocken sondern konstruktiv verwerten“, erklärte er den Anwesenden bei seiner Neujahrsansprache im Foyer des Krankenhauses.

Im vergangenen Jahr wurden mit 13051 im Vergleich zu 2011 408 Fälle mehr stationär im Juliusspital behandelt. Rund 950000 Euro investierte das Krankenhaus in Medizintechnik und damit ist auch 2013 nicht Schluss. Etwa 3,8 Millionen sollen in diesem Jahr in IT, Einrichtung und Ausstattung, Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen – und in neue Medizintechnik fließen. „So werden wir im regionalen Wettbewerb der Gesundheitsdienstleistungen nicht nur den Anschluss halten sondern uns auch gegenüber den Wettbewerbern einen Vorsprung herausarbeiten“, kündigte der Krankenhausleiter an.

Ein größeres Projekt dabei ist die Kinderkrippe, die die Stiftung Juliusspitals bis Herbst dieses Jahres einrichten wird. „Damit werden wir unsere Attraktivität als Arbeitgeber steigern“, ist sich Walter Herberth sicher. Die Stiftung Juliusspital werde positiv wahrgenommen, sagte der Oberpflegamtsdirektor in seiner Neujahrsansprache, erklärte. „Dies ist nur möglich durch unser aller engagiertes Bemühen in den verschiedensten Bereichen des Stiftungslebens“ und lobte ausdrücklich alle engagierten Mitarbeiter.

Der „Entmenschlichung in Wirtschaftsunternehmen unserer Zeit“ und der damit verbundenen sozialen Kälte trat Herberth für die Stiftung ausdrücklich entgegen. „Für mich und alle Führungskräfte der Stiftung Juliusspital müssen unverändert die Vereinbarkeit zwischen Wirtschaftlichkeit und Rücksichtnahme sowie die Prinzipien Loyalität und Offenheit, Berechenbarkeit und Vertrauen im Vordergrund stehen“, sagte er und ergänzte: „Das erfordert authentisches Handeln und die Bereitschaft zur Selbstreflexion. Und zu dieser vertrauensvollen Atmosphäre gehört das Lob für gute Arbeit!“

Seine positiven Eindrücke des vergangenen Jahres fasste  Prof. Dr. Ekkehard Schippers zusammen. „Jeder, der mich kennt, weiß, das Positive herauszustellen ist eine meiner leichtesten Übungen“, erklärte der Chefarztsprecher schmunzelnd. Er lobte die Einbeziehung und Wertschätzung der Sachkompetenz unterschiedlichster Berufsgruppen in die Entscheidungen des Krankenhauses. Beispielhaft nannte er die zunehmende Wertschätzung des Chefarztkollegiums im Rahmen der GB4-Sitzungen. Schippers dankte Popp und Herberth für diese „Kommunikationsplattform, die auf Augenhöhe von allen Seiten für das Gesamtkonzept des Spitals genutzt wird“ auch wenn es „nicht immer der bequemste Weg für alle Beteiligten“ sei.

Er berichtete von einer Patienten, die, darauf angesprochen, warum sie ins Juliusspital gehe, antwortete: „Ich werde hier immer sehr freundlich empfangen, aufgenommen und behandelt.“ Diese Grundbereitschaft, positiv auf den anderen zuzugehen erlebe er in der Spitalgemeinschaft quer durch alle Berufssparten, sagte Schippers und betonte: „Die äußeren Rahmenbedingungen werden uns – wie allen anderen Krankenhäusern – vorgegeben das menschliche Potenzial gestalten wir jedoch im Einzelnen wesentlich mit.“

Eine Lanze für die Führungskräfte brach Katharina Gütlein beim 14. Neujahrsempfang am Dienstag. „Führungskräfte sind nicht die natürlichen Feinde der nachgeordneten Mitarbeiter“, sagte die Pflegedirektorin mit einem Schmunzeln. Vielmehr haben sie eine Vielzahl von Aufgaben zu erledigen müssen die Aufgaben, die Politik und Kostenträger an die Krankenkassen stellen meistern und sind oft auch Überbringer von – vermeintlich – schlechten Botschaften, von unliebsamen Neuigkeiten und Neuerungen. „Dass dabei nicht alles auf Freude und Zustimmung stößt, ist klar“, weiß Gütlein und betonte in diesem Zusammenhang wie wichtig es sei, miteinander zu reden, direkt, persönlich und zeitnah.

Viel wurde geleistet im vergangenen Jahr und Vieles steht für 2013 an. Baustellen, Umwege und zeitweise ein gewisser Lärmpegel werden – trotz abgeschlossener Generalsanierung – auch in den nächsten Monaten zum Krankenhausalltag gehören. Daneben, wiederkehrend wie in vergangenen Jahren, die Vorbereitung und Durchführung von Audits, denn „Nach der Re-Zertifizierung ist vor der nächsten“, erklärte Gütlein. Bei ihrer Arbeit und in vielen Gesprächen hat die Pflegedirektorin erfahren: „Das, was unser Haus auszeichnet und besonders macht ist eine ganze Menge.“ Sie weiß – wie alle anderen – dass man sich nicht auf Lorbeeren ausruhen kann und kündigt an: „Es gibt weiterhin viel zu tun – miteinander!“

Für die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs zeichnete einmal mehr der juliusspitälische Chor „Spitalgeister“ verantwortlich. Die Sängerinnen und Sänger verstehen es unter Leitung von Helgrid Obermeier immer wieder, einem besonderen Ereignis noch die besondere Note zu geben.