Presse

10.12.2013

23.10.2012 Koestner ausgezeichnet für Engagement

Juliusspital-Gutsverwalter Walter Köstner mit der Staatmedaille des Bayerischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten ausgezeichnet.

verwalter

Beim Empfang am Vorabend der „Beet Europe Seligenstadt“ zeichnete Ministerialdirigent Eckbert Dauer den langjährigen Gutsverwalter der Stiftung Juliusspital, Walter Köstner, mit der Staatmedaille des Bayerischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus.

Damit würdigte Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner Köstners Verdienste um die Landwirtschaft und den Zuckerrübenanbau in Bayern. „Sie haben die bayerische Landwirtschaft und den fränkischen Zuckerrübenanbau seit vielen Jahren in großartiger Weise unterstützt“, betonte Dauer in seiner Laudatio. „Sie haben sich mit Leistungen ausgezeichnet, die von Ihnen Kraft, Ausdauer und manch Anstrengung forderten, die Ihnen aber auch zu einem Herzensanliegen geworden sind.“

Der Name Walter Köstner sei untrennbar mit den in ganz Europa als vorbildlich organisiert und anerkannten internationalen Vorführungen für Zuckerrüben-Anbau- und Erntetechnik verbunden. Diese finden alle sechs Jahre statt und liefen heuer erstmals unter dem Titel „Beet Europe Seligenstadt“. Am 16. und 17. Oktober traf sich dazu die europäische Rübenwelt auf dem juliusspitälischen Gutshof Seligenstadt zur internationalen Vorführung mit Ausstellung rund um die Rübe.

Seit der ersten Vorführung auf dem Gutshof Seligenstadt im Jahr 1971 begleitete und organisierte Köstner zunächst als Unterverwalter und dann als verantwortlicher Gutsverwalter das Konzept mit inzwischen europaweiter Ausstrahlung. „Ihre absolute Zuverlässigkeit und Sorgfalt, Ihre profunden Praxiskenntnisse und Ihr Organisationsgeschick erleichterten wesentlich die Durchführung der Vorführungen. Auf diese Weise hat Seligenstadt in der überregionalen Zuckerrüben-Branche seinen brillanten Ruf erhalten und verteidigt“, erklärte Dauer.
Diese Veranstaltungen mit weltweiter Beachtung bescherte Seligenstadt in den 70er und 80er Jahren jeweils bis zu 30 000 Teilnehmer. In diesen Tagen erlebt eSeligenstadt die 10. Internationale Vorführung – mittlerweile unter dem Namen „beet europe“.  

urkunde

Die Gutsverwaltung Seligenstadt ist die Zentrale der juliusspitälischen Landwirtschaft und bewirtschaftet rund 1050 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche. Mit den Schwerpunkten Zuckerrüben und Saatgutvermehrung wurde der Marktfruchtbetrieb unter Köstners Leitung ein Aushängeschild der bayerischen und deutschen Landwirtschaft. Seit 2009 ist die gesamte juliusspitälische Landwirtschaft in der Gutsverwaltung Seligenstadt mit den Betriebsteilen Rotkreuzhof und Jobsthaler Hof unter einer Leitung zusammen gefasst. Die Erträge aus der Landwirtschaft tragen maßgeblich zur Erfüllung und zum Wachstum der sozialen Aufgaben der Stiftung Juliusspital bei.