News & Presse

05.10.2026

Mit Leidenschaft und Hingabe für die Zukunft des fränkischen Weinbaus

Neue Weinbaupräsidentin Barbara Becker, MdL, kam zum Antrittsbesuch in die Stiftung Juliusspital und ihr Weingut.

Würzburg, 15. September 2026. Die neue Präsidentin des Fränkischen Weinbauverbands, Barbara Becker, MdL, war zu ihrem Antrittsbesuch in der Stiftung Juliusspital Würzburg und im Weingut Juliusspital zu Gast. Oberpflegamtsdirektor Karsten Eck und Weingutsleiterin Tanja Strätz begrüßten die Landtagsabgeordnete zum Austausch über die aktuellen Herausforderungen des fränkischen Weinbaus und die Strukturen des Juliusspital Weinguts. Becker steht seit Juni 2026 als erste Frau in der 190-jährigen Geschichte an der Spitze des Fränkischen Weinbauverbands. Seit 2018 vertritt sie den Stimmkreis Kitzingen im Bayerischen Landtag. Dem Weinbau ist sie auch persönlich verbunden: Sie stammt aus einer Winzerfamilie und ist selbst Nebenerwerbswinzerin.

Langjährige Verbindung zum Juliusspital

Für die Stiftung Juliusspital ist Barbara Becker keine Unbekannte. Bereits 2019, kurz nach ihrem Einzug in den Bayerischen Landtag, besuchte sie die Stiftung und informierte sich über deren soziale und wirtschaftliche Aufgaben – darunter auch das Weingut. Seither ist sie der Stiftung als Regionalpolitikerin und Gesprächspartnerin verbunden.

„Wir kennen und schätzen Barbara Becker seit vielen Jahren als engagierte Ansprechpartnerin für unsere Region“, betonte Oberpflegamtsdirektor Karsten Eck. „Umso mehr freuen wir uns, den guten Austausch nun auch in ihrer neuen Funktion fortzuführen. Gerade in herausfordernden Zeiten braucht es den engen Dialog zwischen Praxis, Verbänden und Politik.“

Das Weingut gehört seit Jahrhunderten zu den wirtschaftlichen Säulen der Stiftung Juliusspital. Seine Erträge tragen dazu bei, den gemeinnützigen Stiftungsauftrag „Helfen & Heilen“ dauerhaft zu sichern. Weinbau bedeutet im Juliusspital deshalb immer auch Verantwortung – für Qualität, Natur und Kulturlandschaft sowie für den sozialen Auftrag der Stiftung.

Zuhören, verstehen, gemeinsam gestalten

Bei einem Rundgang durch den historischen Holzfasskeller, die Kellerei, die Kelterei und die Vinothek erhielt Becker Einblicke in die Arbeit und Strukturen des Weinguts. Im anschließenden Gespräch standen die aktuellen Herausforderungen der Branche und die Frage im Mittelpunkt, welche Impulse aus der Praxis sie für ihre neue Aufgabe mitnehmen kann.

„Mir ist wichtig, direkt mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die den fränkischen Weinbau jeden Tag mit ihrer Arbeit prägen“, so Barbara Becker. „Ich möchte zuhören, die Herausforderungen verstehen und die Erfahrungen aus der Praxis in meine Arbeit als Präsidentin und in die Politik mitnehmen.“

Auch für Weingutsleiterin Tanja Strätz steht der konstruktive Blick nach vorne im Mittelpunkt: „Die Herausforderungen unserer Branche sind groß – aber wir wollen nicht jammern, sondern gemeinsam an guten und tragfähigen Lösungen arbeiten. Wir betreiben Weinbau seit jeher mit Leidenschaft und Hingabe. Wir lieben dieses Handwerk und wollen es auch für kommende Generationen erfolgreich gestalten. Dafür braucht es einen offenen Austausch zwischen Weinwirtschaft, Verband und Politik. Barbara Becker ist bei uns im Juliusspital jederzeit herzlich willkommen.“

Titelfoto: Die neue Weinbaupräsidentin (M.) zu Besuch in der Stiftung und ihrem Weingut (v.l.): Weingutsleiterin Tanja Strätz, Oberpflegamtsdirektor Karsten Eck, Barbara Becker, MdL, Geschäftsbereichsleiter Matthias Wallrapp und Michelle Krämer. (Foto: Lisa Rüppel)