Wer findet den Schatz des Julius Echter?
Zum 450-jährigen Jubiläum im Jahr 2026 bringt die Stiftung Juliusspital Würzburg gemeinsam mit dem Theater Chambinzky ein besonderes Kulturprojekt auf die Bühne. „Der Schatz des Julius Echter“ von Autor und Regisseur Carsten Steuwer ist ein komödiantischer Zeitreise-Krimi, der die Geschichte des Stiftungsgründers, Fürstbischof Julius Echter, überraschend und humorvoll neu erzählt.
Vom 12. März bis 5. April 2026 ist die Produktion im Theater Chambinzky Kammerspiele öffentlich zu sehen. Am 11. März 2026 findet die Premiere im Rahmen einer Veranstaltung für geladene Gäste statt.
Das Stück ist bewusst kein klassisches Historiendrama. Stattdessen verbindet es Spannung, Humor und Gegenwartsbezug. Im Mittelpunkt stehen die Studentin Anna, der Hilfswissenschaftler Jannis und die Reinigungskraft Gerda, die sich auf eine turbulente Zeitreise in die Epoche des Fürstbischofs Julius Echter begeben. Ihr Auftrag: Einen sagenumwobenen Schatz finden und ihn für humanitäre Zwecke sichern – bevor skrupellose Gegenspieler schneller sind. Die Inszenierung schlägt eine Brücke von der Gründungszeit der Stiftung ins Heute – und richtet sich ausdrücklich auch an ein jüngeres Publikum.
„Wir wollten kein museales Geschichtsstück, sondern eine lebendige, kreative Auseinandersetzung mit unseren Wurzeln“, sagt Karsten Eck, Oberpflegamtsdirektor und Leiter der Stiftung Juliusspital. „Unser Stiftungsauftrag ist seit 450 Jahren „Helfen und Heilen“. Diese moderne Inszenierung trägt unsere Geschichte in die Zukunft – mit Humor, Spannung und einer Prise Selbstironie.“
Für das Theater Chambinzky ist die Zusammenarbeit mit der Stiftung Juliusspital ein reizvoller künstlerischer Auftrag. Csaba Béke, Theaterdirektor und künstlerischer Leiter: „Eine 450-jährige Geschichte auf die Bühne zu bringen, ist eine besondere Herausforderung. Uns interessiert dabei weniger das historische Abbild, sondern vielmehr der lebendige Kern dahinter. Diese Jubiläumsproduktion verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf ungewöhnliche, spielerische Weise. Wir danken der Stiftung Juliusspital für das Vertrauen und freuen uns sehr, dieses Projekt gemeinsam zu realisieren.“
Stiftung Juliusspital Würzburg
Die Stiftung Juliusspital Würzburg wurde 1576 von Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn gegründet und feiert 2026 ihr 450. Jubiläum. Seit jeher erfüllt sie ihren gemeinnützigen Auftrag „Helfen & Heilen“ und steht für die Versorgung alter, kranker und sterbender Menschen auf Basis der christlichen Nächstenliebe. Die wirtschaftliche Grundlage dafür bilden das traditionsreiche Weingut, die Land- und Forstwirtschaft sowie der Grund- und Immobilienbesitz – von Julius Echter eingebracht und im Laufe der Zeit weiterentwickelt, etwa durch die Vogelsburg an der Mainschleife sowie durch die Treppenbaufirma Wellhöfer als großzügige Zustiftung. So verbindet die Stiftung seit 450 Jahren Tradition und Verantwortung mit zukunftsorientiertem Handeln – mit Leidenschaft & Hingabe.
Aufführungsort:
Theater Chambinzky | Kammerspiele
Valentin-Becker-Straße 2, 97072 Würzburg
Infos und Karten unter: www.chambinzky.com
Öffentlicher Aufführungszeitraum:
12. März – 5. April 2026

v. l.: Victoria Schlier als Studentin Anna, Michael Schwemmer als Hilfswissenschaftler Jannis und Ursula Bertelmann als Reinigungskraft Gerda (Foto: Oliver Mack)