Presse

08.08.2018

Ein Container hängt am Haken

KWM bekommt neues Notstromaggregat – großes Gerät auf der Freifläche vor Juliusspital Parkhaus

Heute Vormittag bekamen selbst gestandene Mannsbilder große Augen, wenn sie auf unserem Stiftungsgelände unterwegs waren. Die Kleinen zerrten ohnehin an Mamas Hand und blieben wie festgetackert stehen, um nur ja nicht zu verpassen von dem Spektakel, das sich ihnen auf der Freifläche vor dem Parkhaus bot. Das KWM, Standort Juliusspital, bekam ein neues Notstromaggregat. Seit Mai laufen die Vorarbeiten dazu. Heute kamen dann die richtig „großen Maschinen und LKW“ um den mehrere Tonnen wiegenden Notstromaggregatscontainer millimetergenau und auf den Punkt aufzustellen.

Geordnetes Chaos läuft wie am Schnürchen

Die Herausforderung: Auf dem Gelände der Stiftung Juliusspital ist schon an Normaltagen ordentlich Betrieb. Frühstück, Mittag- und Abendessen fürs Krankenhaus müssen geliefert werden, die Zeiten sind getackt und unumstößlich. Das Weingut wird beliefert und liefert aus. Dazwischen wuseln die Weingutsmitarbeiter mit ihren Gabelstaplern hin- und her, Patiententransporte müssen die Rampe hoch zur Notaufnahme, Rettungsfahrzeuge schlängeln sich hinterher…. Es herrscht geordnetes Chaos aber alles läuft normalerweise täglich ab wie am Schnürchen.

Mobilkran mit drei LKW im Schlepptau

Um 7 Uhr fuhr Dirk Liedtke seinen 250-Tonnen-Mobilkran auf das Stiftungsgelände. Drei LKW hatte er im Schlepptau, die die 88 Tonnen Ballast transportierten, die der Kranführer für die heutige Arbeit benötigte. Auf der Fläche vor dem Parkhaus schaffte er sich erst einmal Platz um sein gelbes Powerteil aufzustellen und den Teleskoparm auf 39 Meter auszufahren. Pünktlich um 10 Uhr kam der Vorratstank für das Aggregat. Ein „kleiner Tieflader“ zirkelte den Container von der Koellikerstraße rückwärts über die Einfahrt zum Parkhaus hin zur Freifläche.

Am Nachmittag dann kam dann das richtig „große Gerät“, das neue Notstromaggregat. Der Fahrer des 14 Meter langen Tiefladers kam recht flott über die Klinikstraße aufs Stiftungsgelände. Im Schlepptau hatte er das gut 25 Tonnen schwere Aggregat. Auch er musste sich über die Zufahrt zum Parkhaus auf die Freifläche „schlängeln“. Die Zufahrt, die manchen Autofahrer schon überfordert, besonders bei der aktuellen Hitze, meisterte der Trucker mit einer Leichtigkeit, dass man meinte, er würde ein Spielzeugauto einparken.

Wie eine Spielzeugkiste hob der Kran den Container hoch, schenkte ihn elegant über den Zaun und zurück und „parkte“ ihn zwischen Parkhaus und Franz-von-Rinecker-Weg ein. Was einfach aussieht braucht viel Gefühl und Nervenstärke, sagt Liedtke. Mit zwei Joysticks jonglierte er die bis zu 25 Tonnen schweren Container an Ort und Stelle. Kameras klicken, Handys werden zum Filmen gezuckt, das gibt es nicht alle Tage auf dem Stiftungsgelände des Juliusspitals.

Anton lässt sich nichts entgehen

Anton (fast zwei Jahre alt) lässt sich nichts entgehen. Der kleine Mann mit dem Strohhut klebt förmlich am Geländer und beobachtet mit Argusaugen alles, was sich bewegt. „Seit 10 Uhr sind wir hier“, sagt seine Mutter Julia. Antons ältere Brüder Moritz und Jona sind ebenfalls mit von der Partie. So etwas bekommen sie nicht jeden Tag zu sehen.

 

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