Presse

14.12.2015

Eine Spende statt Geschenke

Architekten Haas & Haas spenden 1000 Euro für Juliusspital Hospiz

Würzburg/Eibelstadt, 14. Dezember 2015 - 1000 Euro spendeten Edmund und Stephan Haas dem Hospiz der Stiftung Juliusspital. Bei ihrem Besuch des Hauses in der Friedrich-Spee-Straße 28 im Würzburger Stadtteil Sanderau zeigten sich die Inhaber der Firma Haas und Haas Architekten aus Eibelstadt beeindruckt, sowohl von der Einrichtung als auch der dort herrschenden Atmosphäre.

„Wir möchten unseren Hospizgästen ein Stück Alltag vermitteln und ihnen ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben bis zu ihrem Tod ermöglichen“, erklärte Hospizleiterin Sibylla Baumann beim Rundgang durch das Haus die Grundhaltung in der Einrichtung. „Dabei stehen die persönlichen Wünsche und die körperlichen, geistigen, seelischen und spirituellen Bedürfnisse der Sterbenskranken und ihrer Angehörigen im Zentrum unseres Handelns.“

Schon vor einigen Jahren entschieden Edmund und Stephan Haas, das Geld, das sie bis dato für vorweihnachtliche Geschenke an Kunden und Geschäftspartner ausgegeben hatten, einem guten Zweck zukommen zu lassen. „Wir finden, da ist es gut angelegt“, sagte Stephan Haas. Seine Frage, ob das Geld auch direkt und zweckgebunden im Hospiz verwendet werde, beantwortete Walter Herberth mit einem ganz klaren Ja. „Jede Spende ist wichtig und kommt direkt dort an, wo sie gebraucht wird.“

Der Leiter der Stiftung Juliusspital berichtete, dass der Träger eines Hospizes per Gesetz dazu verpflichtet ist, zehn Prozent der jährlichen Betriebskosten selbst zu schulten, für das Juliusspital-Hospiz sind das 100 000 Euro pro Jahr. „Es ist ein kalkuliertes Verlustgeschäft auf das wir uns jedoch bewusst eingelassen und entschieden haben, aus unserem Stiftungsgedanken heraus, den Mangel der Zeit zu beheben“, sagte Herberth.

Bereits seit 2001 engagiert sich die Stiftung Juliusspital im Bereich der Palliativ- und Hospizarbeit, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem palliativen Zentrum Unterfrankens entwickelt und ist deutschlandweit die einzige Einrichtung, die alle vier Säulen der Palliativ- und Hospizarbeit unter einem Dach vereint. Mit dem stationären Hospiz vervollständigte die Stiftung im Jahr 2013 ihr Angebot für die ganzheitliche Pflege schwer- und sterbenskranker Menschen und erfüllt damit ganz aktuell den seit 438 Jahren bestehenden Auftrag ihres Stifters Julius Echter von Mespelbrunn.
 
Mit der Spende der Firma Haas finanziert das Juliusspital-Hospiz unter anderem auch besondere Themenbereiche für die Gäste wie unter anderem Physio-, Kunst-, Musik-, Gesprächs- und Atemtherapie, die sonst nicht angeboten werden könnten.

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1000 Euro für das Hospiz der Stiftung Juliusspital. Über die Zuwendung freuen sich (von links) Dr. Rainer Schäfer, Chefarzt Anästhesie und Palliativmedizin im Krankenhaus Juliusspital, die beiden Spender Edmund und Stephan Haas, Hospizleiterin Sibylla Baumann und Juliusspital-Stiftungsleiter Walter Herberth.

Foto Martina Schneider/Stiftung Juliusspital