Presse

23.05.2014

„Best of Gold“ 2014 für das Juliusspital

Abtsleite Traminer der beste Wein seiner Kategorie

Endlich ist es raus: Die besten Winzer und Weine Frankens sind bekannt und mit dem Ceratit Nodosus ausgezeichnet. Auch das Weingut des Juliusspitals konnte diese begehrte Trophäe  seinen 2012 Würzburger Abtsleite Traminer Erste Lage nach Hause bringen. Mit acht Trophäen dieser Art führt das Juliusspital auch weiterhin die Liste der Preisträger. Aus den Händen des bekannten Karikaturisten Dieter Hanitsch nahm Weingutsleiter Horst Kolesch im Blitzlichtgewitter der Kongresshalle auf der Theresienhöhe die mehrere Kilo schwere Trophäe entgegen.

Allgemeine Medaillen sind für den Verbraucher wichtige Entscheidungshilfen. „Best of Gold“ bedeutet jedoch noch einen Schritt mehr, um die Spitzenweine in der jeweiligen Kategorie bei jedermann in Erinnerung zu behalten. „Der Weinwettbewerb Best of Gold soll die Besten der Besten ehren“, so Initiator und Bevollmächtigter der fränkischen Weinprämierung Hermann Mengler. Hier gibt es über alle Frankenweine nur zehn Siegerweine. „Das Juliusspital ist eine Top-Adresse und immer auf Sieg programmiert!“, so Mengler weiter.

Diesmal stand das Stiftungweingut mit seiner überwältigenden Aromarebe auf dem Treppchen und Karikaturist Dieter Hanitsch hat den Wein spontan als seinen absoluten Favoriten in der Reihe der „Best of Gold“ Gewinner erkoren. Das hatten bereits vorher die Kun-den und die Weinliebhaber des Juliusspitals erkannt: Der hochprämierte Traminer ist ausverkauft.

Der Preis ist etwas ganz Außergewöhnliches, denn ein Ceratit Nodosus schmückt die Sie-gertrophäe. Die schneckenähnliche Versteinerung eines Kopffüßlers mit Tentakeln und Fühlern, ist eine Versteinerung, die vor ca. 225 Mio. Jahren entstanden ist. Er kam nur im germanischen Becken vor und wäre fast einmal Deutschlands Wappentier geworden. Der „Ceratit“, so Frankens Weinkönigin Christine Ungemach, „soll die Verbindung darstellen zwischen der Entstehung der Gesteinsschichten, dem Terroir und den Weinen, die heute auf diesen Böden wachsen. Wie die Siegerweine verkörpert der Ceratit Nodosus Einmaligkeit, Unverwechselbarkeit und Besonderheit“.

Seit mehreren Rebgenerationen baut das Juliusspital in der Würzburger Abtsleite Traminer an. Bereits 2005 gewann ein Juliusspital Traminer aus dieser Lage den „Best of Gold“. Ein 2003er wurde 2004 gar beim Traminer-Symposium in Tramin (Südtirol) zum weltbesten Wein dieser Sorte erkoren. Zu Hause freuen sich nicht nur die Kellermeister des Juliusspitals, sondern die gesamte Weinbergsgruppe Würzburg um die beiden Weinbergsmeister Peter Rudloff und Josef Schmitt. Jetzt setzt das „Team J“ alles daran, mit dem Jahrgang 2014 einen ebenbürtigen Nachfolger aus der Taufe zu heben.

Muenchen, Best of Gold_0300a_1

Ein Glas Traminer auf den Ceratit nodosus: Weinbaupräsident Artur Stein-man, Fränkische Weinkönigin Christin Ungemach, Juliusspital Weingutsleiter Horst Kolesch und Karikaturist Dieter Hanitsch