Presse

14.05.2014

Erst lernen, dann genießen

Amerikanische Studenten informieren sich über deutsches Gesundheitssystem

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34 Studenten der Pfeiffer University aus Charlotte (North Carolina/USA) informierten sich beim Besuch im Krankenhaus Juliusspital über das deutsche Gesundheitssystem. Bereits seit 1973 besucht Professor Dr. Ulrich Fröhlich, Dekan des Studiengangs „Master of Health Administration“, mit seinen Studenten Würzburg und das Juliusspital.

Die Frauen und Männer studieren abends und an den Wochenenden, neben ihren Arbeitsgebieten in ärztlichen, pflegerischen und verwaltungstechnischen Bereichen. Der Studiengang dauert drei Jahre. Während dieser Zeit besuchen die Teilnehmer unter anderem Kliniken in Großbritannien,  Österreich, Frankreich und hier in Deutschland, wo sie sich unter anderem über die Themen Pflegemanagement, Abrechnungs- und Gesundheitswesen sowie neue Schritte in der Diagnostik bei Krankheiten informieren und auch theoretischen Unterricht erhalten. Außer dem Juliusspital besuchten die Studenten Kliniken in Bamberg und Garmisch-Partenkirchen. Nach der einwöchigen Studienreise müssen die Studenten eine Vergleichsanalyse über das deutsche und amerikanische Gesundheitssystem erstellen. Die Analysen der verschiedenen Gesundheitssysteme gehören als Module in den Studiengang. „Die Beurteilung fließt in die Abschlussnote mit ein“, erklärt Professor Dr. Ulrich Fröhlich.

Im Juliusspital berichtete Franz Ebert den Studenten der Gesundheitsökonomie über das Krankenhaus und seine besondere Stellung innerhalb der Stiftung Juliusspital und zeigte ihnen die historische Rokoko-Apotheke. Die Professoren Dr. Wolfgang Scheppach (Chefarzt Gastroenterologie und Rheumatologie)  und Dr. Malte Meesmann (Chefarzt Kadiologie) stellten neueste Diagnostikverfahren vor und beantworteten geduldig alle Fragen der Teilnehmer.

Auf der Palliativstation führte Dr. Kirsten Thomas (Anästhesie) die Studenten ein in das Thema Palliativmedizin und -pflege. Zum Abschluss ihres Besuches unternahmen die Studenten noch eine Führung durch den juliusspitälischen Weinkeller und genossen einen Schoppen vom Würzburger Stein.