Presse

28.04.2014

Auf die Plätze….

Sechs Juliusspitäler starteten beim iwelt-Marathon und sammelten Geld fürs Hospiz

Sechs Juliusspitäler trotzen am Sonntag Wind und kühlen Temperaturen und starteten beim iwelt-Marathon in Würzburg. Verkleidet als Pippi Langstrumpf, Clown, Hexe und Fußballfan - grellbunt, geringelt, gestreift und gepunktet - mit farbenfrohen Perücken und lustig geschminkt sammelten Elke Amon (Patientenanmeldung), Evelin Fiederling (Chefsekretariat Gastroenterologie), Michaela Röschlau (SAPV), Katharina Gütlein (Pflegedirektorin),  und Rainer Stark (Abteilung Organisation und Krankenhausdienste) und Nicht-Juliusspitäler Roland Benedikt aus Schweinfurt auf der Halbmarathonstrecke (21,0975 Kilometer) Geld für das Juliusspital Hospiz Würzburg, teilten Flyer und Lollies aus und informierten die Zuschauer über’s stationäre Hospiz der Stiftung in der Sanderau.

Die meisten der Juliusspital-Teilnehmer hatten in den vergangenen Jahren schon einige Marathonerfahrung gesammelt, waren teilweise schon Marathons gelaufen bzw. hatten unzählige Halbmarathons und Straßenrennen absolviert. Doch um die Zeit ging es ihnen am Sonntag wirklich nicht, es ging vielmehr darum, die Leute zu informieren über das Hospiz der Stiftung, zu sensibilisieren für das Thema und Spenden für den guten Zweck zu sammeln.

Während die „Mädels“ Evi Fiederling, Elke Amon und Michaela Röschlau recht flott unterwegs waren sorgte Rainer Stark bei den beiden jungen Männern, die den „Besenwagen“ (Besenwagen nennt man das Fahrzeug, dass bei Straßenrennen hinter dem Fahrer- bzw. Läuferfeld fährt und die Teilnehmer aufnimmt, die das Rennen aufgegeben haben) steuerten, unter Umständen für einigen „Frust“.

Doch sie nahmen es als gegeben hin. Nach der Hälfte der Strecke hatten sich die beiden Ehrenamtlichen aber an Starks Lauftempo angepasst und konnten mit einem leckeren Lolli bei Laune gehalten werden. Auf die Frage, was denn der Tacho im Besenwagen an Geschwindigkeit anzeige, antworteten sie gut gelaunt: „Diese Geschwindigkeit zeigt unser Tacho hier überhaupt nicht an.“

Stark nahm es sportlich. Er hatte selbst schon einige Marathonläufe nach Zeit bestritten, war aber in den vergangenen Jahren stets für einen guten Zweck unterwegs gewesen. Heuer benötigte er für die Halbmarathonstrecke gut drei Stunden, seine Taschen waren mit Geld aber gut gefüllt.

 Leider verhagelte das Wetter am Sonntag einen „Besucheransturm“. Für die 3500 Läufer des iwelt-Marathons war es für das Laufen zwar ideal und sie kamen alle einigermaßen trocken (zumindest von oben) ins Ziel. Die Kälte und der Wind jedoch verhagelten vielen potenziellen Zuschauern die Laune, sie blieben lieber zu Hause im Warmen. Einige Unverwüstliche jedoch hatten sich – mit Decken bewehrt – auf Campingstühlen entlang der Strecke bequem gemacht, trotzten Wind und Kälte und feuerten die Läufer an.

Im nächsten Jahr soll wieder eine Laufgruppe im Namen des Juliusspitals an den Start gehen, plant Stark schon jetzt, denn nach dem Marathon ist vor dem Marathon. Interessierte können jetzt schon einmal mit dem Training beginnen und sich dem Lauftreff des Spitals am Dienstagabend um 16:15 Uhr anschließen. Da bekommen sie dann den „letzten Schliff“ bevor es  im nächsten Jahr wieder heißt „auf die Plätze, fertig – los!“