Presse

28.01.2014

Erfolgreich in zwei Jahren

Weiterbildung im der Intensivpflege und Anästhesie Juliusspital abgeschlossen

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Zwei Jahre haben sie – neben ihrer Arbeit -  die Schulbank gedrückt und sich weitergebildet. Nun erhielten die neun Teilnehmer des Kurses „Weiterbildung in der Intensivpflege und Anästhesie zur Fachschwester/zum Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie“ im Kollegienhaus der Stiftung Juliusspital Ihre Urkunden.  

Der hohe Anspruch von Professionalität und Qualität im Bereich der Anästhesie und Intensivpflege erfordert eine fundierte und handlungsorientierte Weiterbildung, um die immer komplexer werdenden Aufgaben der Pflege, Technik und Administration zu bewältigen.

Die zweijährige Weiterbildung vermittelte daher auf der Grundlage eines patientenorientierten Berufsverständnisses und eines engen Theorie-Praxis-Transfers spezielle Kenntnisse, Fertigkeiten/Fähigkeiten und Verhaltensweisen im Bereich der Intensivmedizin.

Ziele der berufsbegleitenden Weiterbildung sind es, sowohl pflegetheoretische Grundlagen als auch pflegerische und medizinische Fachkenntnisse zu vermitteln, Pflegesituationen einzuschätzen, zu analysieren, sowie Maßnahmen entsprechend der Zielsetzung zu planen und anzuwenden. Die Kursteilnehmer lernen, Patienten und deren Bezugspersonen in Krisensituationen zu begleiten und den professionellen Umgang mit Notfallpatienten sowie spezielle Pflege- und Arbeitstechniken. Unterrichtet wurden unter anderem in den Bereichen operative und konservative Intensivpflege sowie Anästhesie.

Die Teilnehmer arbeiten in den Krankenhäusern Juliusspital Würzburg, St. Josef- Krankenhaus Schweinfurt, der Mainklinik Ochsenfurt und der Klinik Kitzinger Land. Sie lernten im Rotationsverfahren alle Verbundpartnerkliniken kennen, hospitierten in der anästhesiologischen Intensivstation der Uni-Klinik Würzburg und im Dialysezentrum Würzburg und absolvierten unter anderem Seminare zu den Themen  Kinästhetik und Basic-Life-Support.

Außerdem bearbeitete der Kurs das Projekt „Pflegevisite auf der Intensivstation“, ein Qualitätssicherungsinstrument bei dem regelmäßig Gespräche, Besprechungen über den Verlauf hinsichtlich der Pflege bei Patienten stattfinden. Die Gespräche dienen der Reflexion und Evaluation bezüglich Maßnahmen und Ziele, bei denen möglichst viele beteiligte Berufsgruppen hinzu kommen sollten, um eben Pflege zu optimieren.

„Die Kursteilnehmer waren sehr engagiert und wissbegierig und sind nun Spezialisten für ihren Fachbereich mit hervorragenden Kompetenzen“, erklärt Susanne Wilm, Leiterin der Weiterbildungsstätte Intensivpflege und Anästhesie der Stiftung Juliusspital Würzburg.