Presse

09.12.2013

04.09.2013 Führungspersönlichkeit mit Weitblick

Rainer Freiherr von Andrian-Werburg erhält Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland. 

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Mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland zeichnete Joachim Herrmann, der Bayerische Staatsminister des Inneren, Rainer Freiherr von Andrian-Werburg aus. „Sie sind eine Führungspersönlichkeit mit hoher fachlicher wie menschlicher Ausstrahlung“, sagte der Staatminister bei seiner Laudatio in der Zehntscheune der Stiftung Juliusspital.  Herrmann ließ den beruflichen Werdegang von Andrians Revue passieren und hob dabei dessen Engagement beim Aufbau der Thüringer Landesverwaltung nach der Wiedervereinigung heraus.

Sein großes Interesse sowie seine Fähigkeit genau nachzufragen und hinzuführen zeichneten von Andrians Wirken an der Spitze der Stiftung Juliusspital aus, sagte Herrmann. Von  Juli 2001 bis März 2009 führte von Andrian-Werburg die Würzburger Stiftung. „Unter Ihrer Leitung hat sich das Krankenhaus des Juliusspitals zu einer modernen Klinik mit höchsten medizinischen Ansprüchen entwickelt“, lobte der Staatsminister. „Dank Ihres Einsatzes und unternehmerischen Geschicks gelang es, die einzelnen Maßnahmen der Gesamtsanierung trotz oft schwieriger Finanzierungsbedingungen auf den Weg zu bringen und umzusetzen.“

Besonders betonte Herrmann von Andrians Einsatz für den Ausbau der Palliativarbeit. „Der Betrieb der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit wurde als Stiftungsaufgabe in die Verfassung der Stiftung aufgenommen und das Juliusspital ist heute in der Palliativmedizin Vorreiter in Bayern.“

Im Personalbereich führte von Andrian ein modernes Personalinformationssystem und flexible Arbeitszeitmodelle sowie die elektronische Zeiterfassung ein und steigerte das Ausbildungsangebot der Stiftung. Darüber hinaus habe ihm die positive Entwicklung und Stärkung der Wirtschaftsbetriebe der Stiftung sehr am Herzen gelegen, so der Staatsminister. „Das Würzburger Juliusspital ist heute nicht nur ein erfolgreiches Dienstleistungsunternehmen sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber in der Region“, sagte Herrmann.

Für die Stiftung dankte Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth seinem Vorgänger im Amt für sein Engagement und seinen Einsatz. „Wenn Sie heute eine besondere Ehrung erfahren, dann ist das auch eine besondere Ehre für die Stiftung Juliusspital.“

Von Andrian bedankte sich bei allen, die seinen beruflichen Werdegang begleitet hatten. Die Bereitschaft und das Bemühen der Menschen, sich nach der Wiedervereinigung der neuen Situation zu stellen, habe ihn bei seiner Aufbauarbeit in Thüringen beeindruckt. Und, dass ihn sein Berufsweg zur Stiftung Juliusspital führen werde, habe er sich bereits als Rechtsreferendar gewünscht als er, nach seinen beruflichen Zielen gefragt, geantwortet habe: „Ich würde gern Oberpflegamtsdirektor der Stiftung Juliusspital werden.“

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Ausgezeichnet:  Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Inneren (links) und  die Präsidentin des Bayerischen Landtages, Barbara Stamm, zeichneten Rainer Freiherr von Andrian-Werburg mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland aus. Foto Stiftung Juliusspital

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