Presse

25.11.2013

11.06.2013 Siebter Wein-Oscar für Juliusspital

„Best of Gold“ für 2012 Würzburger Stein Silvaner Erste Lage

Würzburg/München - „Beim Best of Gold-Weinwettbewerb gibt es nur zehn Siegerweine. Diese stehen für die ,Besten der Besten‘ in ihrer jeweiligen Kategorie“, erklärte der Initiator und Prämierungsbevollmächtigter der Fränkischen Weinprämierung, Hermann Mengler. Bei der glanzvollen Preisverleihung in der Alten Kongresshalle in München nahm das Weingut Juliusspital bereits zum siebten Mal die begehrte Trophäe mit einem prächtigen Ceratit Nodosus für einen 2012 Würzburger Stein Silvaner Erste Lage entgegen.

Um auf die Zielgerade zu kommen müssen die Weine davor zunächst einmal die Goldmedaille der fränkischen Weinprämierung gewinnen. Von diesenm kommen 210 Weine in die Endauswahl. Lediglich 30 schaffen es auch zur Nominierung und insgesamt nur zehn Weine pro Jahr können sich „Best of“ nennen.

Gleich in drei von insgesamt zehn Kategorien war das Weingut Juliusspital nominiert, das heißt unter die besten drei Weine der jeweiligen Klasse gekürt worden. Auf Anhieb schaffte es schließlich die Startauflage der „Ersten Lage“ nach der neuen VDP-Klassifizierung ein 2012 Würzburger Stein Silvaner trocken in der Kategorie Premium. Die Nominierung erreichten ebenso ein 2009 Iphöfer Julius-Echter-Berg Silvaner Trockenbeerenauslese und eine 2011 Randersackerer Pfülben Rieslaner Trockenbeerenauslese in den Kategorien „Edelsüß“ beziehungsweise „Edelsüß-Frucht“.

In der Alten Kongresshalle in München herrschte eine Stimmung wie bei einer Oscar-Verleihung, denn keiner der Nominierten wusste, wer letztendlich als Sieger hervorgehen sollte. Mit Jubelschreien des „Teams-J“ und unter frenetischen Applaus des Publikums durfte dann der juliusspitälische Önologe und verantwortlicher Kellermeister, Nicolas Frauer, ins Rampenlicht der Bühne treten und die „Schnecke“, wie sie in Winzerkreisen gerne genannt wird, entgegennehmen. Das Juliusspital führt nun mit seinen sieben nach Hause geholten Ceratiten gemeinsam mit dem Escherndorfer Spitzenwinzer Horst Sauer die Riege aller Preisträger an und wurde in München als „Best-of-Gold-König“ benannt.

Der Ceratit Nodosus ist ein Fossil mit Tentakeln und Fühlern, das vor rund 225 Mio. Jahren ausschließlich in der fränkischen Triasformation vorkam. Die heutige Versteinerung ist ein Symbol für das einmalige, unverwechselbare und ausdrucksvolle Profil der Weine.
Auch der juliusspitälische Weinbergsmeister Peter Rudloff konnte mit stolzgeschwellter Brust heimreisen. Sein elterliches Weingut errang ebenfalls schon zum zweiten Mal einen „Best of Gold“. „Damit“, so Weingutsleiter Horst Kolesch mit einem Augenzwinkern, „läuft das Juliusspital in der aktuellen Version 7 Punkt 2 und bestätigt die durchgängige Qualität seiner Weine von Bürgstadt am Untermain bis nach Iphofen am Schwanberg.“

gewonnen

Gewonnen: (von links) Weinbaupräsident Artur Steinmann, die Fränkische Weinkönigin Marion Wunderlich,der  juliusspitälische Önologe und verantwortliche Kellermeister, Nicolas Frauer und Laudator Professor Henning Wiesner.  Foto Gabriele Brendel