Presse

25.11.2013

26.02.2013 Individuell und fachkompetent

Darmkrebs- und Pankreaskrebszentrum Juliusspital Würzburg rezertifiziert.

Das Darmkrebs- und Pankreaskrebszentrum Juliusspital Würzburg hat die Rezertifizierung nach den Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft bestanden. Damit bestätigt das Krankenhaus Juliusspital das anhaltende Qualitätsniveau des im November 2009 erstmals zertifizierten Zentrums, das eingerichtet wurde, um Menschen die an Darm- oder Pankreaskrebs erkrankt sind, eine umfassende Unterstützung anzubieten.

Im Darmzentrum Juliusspital Würzburg wird die Expertise der spezialisierten Kooperationspartner zusammengefasst und von der Früherkennung über die Behandlung bis hin zur Nachsorge aus einer Hand angeboten. „Unser Ziel ist es, Patienten mit bösartigen Erkrankungen des Dickdarms oder der Bauchspeicheldrüse auf hohem medizinischen Niveau und nach modernen Therapierichtlinien zu betreuen und gleichzeitig ihre Sorgen, Ängste und Fragen ernst nehmen“, erklären die beiden Leiter des Zentrums Prof. Dr. Ekkehard Schippers (Chirurgischen Klinik, Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie) und Prof. Dr. Wolfgang Scheppach (Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Gastroenterologie/Rheumatologie).

Das Darmkrebs- und Pankreaskrebszentrum Juliusspital Würzburg besteht aus einem interdisziplinären Expertenteam aus Ärzten, Pflegepersonal und Therapeuten. Diese erarbeiten im wöchentlich abgehaltenen Tumorboard die am Erkrankungsstadium orientierte bestmögliche Behandlung. Das heißt, dass neben den auf den Tumor gerichteten Interventionen (Operation, Chemotherapie, Strahlentherapie) auch andere ergänzende Modalitäten wie Ernährungstherapie und Schmerztherapie durchgeführt werden.

Neben den medizinischen Faktoren spielen das seelische und soziale Wohl des Patienten eine große Rolle. Hier bietet das Juliusspital neben der traditionellen Krankenhausseelsorge weitere Beratungs- und Betreuungsmöglich-keiten. Eine psychoonkologische Begleitung unterstützt bei der Krankheitsverarbeitung und im Umgang mit der veränderten Lebenssituation. Der Sozialdienst hilft bei sozialrechtlichen Fragen und Nachsorgemöglichkeiten. Regelmäßig wird auch der Kontakt zu Selbsthilfegruppen (ILCO, AdP) vermittelt.

Während der zweitägigen Rezertifizierung im November vergangenen Jahres prüften die Auditoren nun alle am Behandlungsprozess beteiligten medizinischen Fachdisziplinen sowie das Qualitätsmanagement. „Das Juliusspital bietet mit seinem Organzentrum eine umfassende Behandlung, Beratung und Betreuung an“, erklärt Krankenhausleiter Wolfgang Popp und fügt hinzu: „Die erfolgreiche Rezertifizierung unterstreicht einmal mehr die hervorragende Arbeit, die alle am Zentrum Beteiligten leisten.“