Julius-Blog

08.12.2020

Eine besondere Auszeichnung

Organistin Marie-Luise Laymann erhielt die Ehrennadel der Diözese Würzburg

Volkach – Seit ihrem 14. Lebensjahr spielt sie die Orgel bei Gottesdiensten und das nun schon seit 70 Jahren. Am ersten Adventssonntag erhielt Marie-Luise Laymann für ihre nun schon über sieben Jahrzehnte dauernde Tätigkeit als Organistin die Ehrennadel der Diözese Würzburg.

Juliusspital Pfarrer Bernhard Stühler übereichte ihr die besondere Auszeichnung beim Gottesdienst in der Kirche Mariä Schutz auf der Vogelsburg 29. November im Auftrag von Bischof Dr. Franz Jung. In der Kirche auf der Vogelsburg begleitet Frau Laymann seit 16 Jahren die Gemeinde beim liturgischen Gesang jeden Sonntag.

Sonntags um 8 Uhr ist Gottesdienst auf der Vogelsburg. Davor spricht Laymann mit Schwester Hedwig und dem jeweiligen Zelebranten die Gestaltung der Feier ab. „Sie selbst konnte aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung als Organistin immer wieder besondere musikalische Akzente in Eucharistiefeier setzen“, sagte Pfarrer Stühler bei der Auszeichnung und bedankte sich für ihr Engagement.

Diözesanmusikdirektor Gregor Frede, der an der Orgel - zusammen mit Silke Augustinski (Oboe) - dem Gottesdienst einen festlichen Charakter gab, bedankte sich bei Laymann auch im Namen von Weihbischof Ulrich Boom und überreichte ihr eine Holzorgelpfeife. Sr. Hedwig, die Priorin der Augustinusschwestern sagte Danke dafür, dass Marie-Luise Laymann jeden Sonntag um 8 Uhr die Messe mit der Orgel begleitet. Rainer Sauer vom Freundeskreis der Vogelsburg überreichte als Dank einige Flaschen kostbaren Weines aus dem Escherndorfer Weingut. Nach dem Gottesdienst überraschten einige Bläser im Hof der Vogelsburg Laymann mit adventlichen Waisen.