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Zertifierung des Darmzentrums Juliusspital Würzburg

Nach einem Jahr harter Vorbereitungsarbeit verlief im November 2009 das Audit zur Zertifizierung des Darmzentrums Juliusspitals Würzburg erfolgreich. Zwei Fachexperten aus Kaiserslautern bzw. Regensburg prüften die medizinische Behandlungsqualität bei Patienten mit Darmkrebs und stellten die Konformität der am Juliusspital angewandten Diagnostik- und Therapieverfahren mit der im Jahre 2008 aktualisierten Leitlinie der Fachgesellschaften fest. Zuvor waren Mitte Oktober 2009 die technischen Abläufe nach DIN EN ISO 9001:2008 unter die Lupe genommen worden. Im Januar 2010 wurde nunmehr das Zertifikat „Darmkrebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft“ erteilt.


Oberstes Ziel des Darmzentrums ist die Verbesserung der Patientenversorgung und damit eng verbunden, eine Verbesserung der Lebensqualität und Überlebenszeit der Patienten. Dieses Ziel wird durch eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten und Pathologen erreicht. Zusätzlich sind u.a. niedergelassene Ärzte, Schmerztherapeuten, eine Psychoonkologin und die genetische Beratungsstelle durch Kooperationsvereinbarungen in die Behandlung eingebunden. Diese gegenseitige Verpflichtung stellt sicher, dass der gesamte Diagnose- und Therapiepfad von der Früherkennung, der Diagnosestellung über die adäquate stadiengerechte Therapie bis zur Tumornachsorge strukturiert nach den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen abläuft.

Für den Patienten liegen die Vorteile auf der Hand. Durch die Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes durch das Expertenteam im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz wird dem Patienten eine optimale, interdisziplinäre Behandlung zugesichert.

Allerdings dürfen sich die Verantwortlichen jetzt nicht entspannt zurücklehnen. In einem Jahr wird wieder eine externe Kontrolle stattfinden, in dem die jetzt wachsenden Strukturen kritisch überprüft werden.


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