Oberstes Ziel des Darmzentrums ist die Verbesserung der Patientenversorgung und damit eng verbunden, eine Verbesserung der Lebensqualität und Überlebenszeit der Patienten. Dieses Ziel wird durch eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen Chirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Radiologen, Strahlentherapeuten und Pathologen erreicht. Zusätzlich sind u.a. niedergelassene Ärzte, Schmerztherapeuten, eine Psychoonkologin und die genetische Beratungsstelle durch Kooperationsvereinbarungen in die Behandlung eingebunden. Diese gegenseitige Verpflichtung stellt sicher, dass der gesamte Diagnose- und Therapiepfad von der Früherkennung, der Diagnosestellung über die adäquate stadiengerechte Therapie bis zur Tumornachsorge strukturiert nach den modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen abläuft.
Für den Patienten liegen die Vorteile auf der Hand. Durch die Erstellung eines individuellen Behandlungskonzeptes durch das Expertenteam im Rahmen der wöchentlich stattfindenden Tumorkonferenz wird dem Patienten eine optimale, interdisziplinäre Behandlung zugesichert.
Allerdings dürfen sich die Verantwortlichen jetzt nicht entspannt zurücklehnen. In einem Jahr wird wieder eine externe Kontrolle stattfinden, in dem die jetzt wachsenden Strukturen kritisch überprüft werden.