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Seminar: Trost und Trösten in der Sterbe- und Trauerbegleitung

Trost ist Ausdruck von Liebe und echtem Anteilnehmen. In bestimmten Not-situationen kann Tröstung sogar eine Art Erste Hilfe bedeuten. „Trost ist ein von der Psychotherapie vernachlässigter Heilfaktor erster Ordnung bei Belastungen, Verletzungen, Verlusten“ sagt Hilarion Petzold. Trostarbeit, so Petzold, in der Wertigkeitsfolge am Anfang kann die Verarbeitung des Schicksalsschlages und die Trauerarbeit unterstützen. Trauer steht für viele Menschen, nicht zuletzt bei den Helferinnen und Helfern jedoch im Vordergrund der Aufmerksamkeit, wohingegen Trost kaum beachtet wird. Trösten, das sei Sache der Seelsorge ...

Viele Menschen sind in ihrem Leben zu oft vertröstet worden, als dass sie dem echten Trost noch trauen könnten.
Auf unserem eigenen Erfahrungshintergrund werden wir die Fähigkeit zu trösten und Trost zu finden, als Lebenskultur neu herausarbeiten. Wir werden in Beispielen aus unserer Praxis Verbindung herstellen zu unserem haupt – oder ehrenamtlichen Dienst der Begleitung bei sterbenden und trauernden Menschen und ihren Angehörigen.

In Gespräch und Stille, Nachdenken über eigene Erfahrung, Wissensvermittlung, meditativem Tanz und Gebärde wird die Gruppe selbst zu einem Ort, in dem Trost erfahrbar werden kann.

Zielgruppe: Personen, die sterbende und trauernde Menschen begleiten
Teilnehmerzahl:   max. 16 Personen
Termin(e): Freitag, 1. Oktober 2010 
17.00 – 20.30 Uhr
Samstag, 02. Oktober 2010
9.00 – 16.00 Uhr
Kosten: € 115,-- (incl. Mittagessen und Pausengetränke)
Tagungsort: Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit, Seminarraum
Juliuspromenade 19, 97070 Würzburg
Anmeldung: bis: Dienstag, 7. September 2010
Referent(en): Hermann J. Bayer
Dipl. Soz. Päd.(FH), Stuttgart;
freiberuflich in der Sterbe- und Trauerbegleitung
tätig; Gründer eines „Lebenscafe“
für Menschen auf dem Trauerweg

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