Home | Impressum | deutsch | english | japanese | chinese
 

Regionales Traumazentrum


Juliusspital Würzburg als regionales Traumazentrum zertifiziert


Als erste Klinik in Nordbayern hat sich die Stiftung Juliusspital am 13. November 2008 erfolgreich als regionales Traumazentrum zur Schwerverletzten-Versorgung im neu entstandenen Traumanetzwerk Nordbayern-Würzburg zertifiziert. Initiative für die Schaffung von regionalen Traumanetzwerken durch Vernetzung von Kliniken auf regionaler Basis ist die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Ziel dieser Netzwerke ist es, eine flächendeckende Versorgungsqualität für Schwerverletzte durch abgestimmte Versorgungsstandards rund um die Uhr bestmöglich zu gewährleisten.
Grundpfeiler dieser regionalen Netzwerke sind Kooperation, Kommunikation und vernünftiger Umgang mit speziellen Ressourcen, insbesondere personeller interdisziplinärer Fachkompetenz. Grundlagen hierfür wurden in einem kürzlich publizierten Weißbuch zur Schwerverletzten-Versorgung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie ausführlich dargelegt. Nun ist die Umsetzung durch spezielle Traumanetzwerke geplant. Hierbei kooperieren Kliniken, die qualifiziert an der Schwerverletzten-Versorgung teilnehmen und sich zusammenschließen, um bestehende Versorgungskonzepte gemeinsam zu verbessern und weiter zu entwickeln. Im gebildeten Netzwerk Nordbayern Würzburg, an dem ca. 20 Kliniken teilnehmen, hat sich die Stiftung Juliusspital als regionales Traumazentrum bei der Fa. Diocert erfolgreich zertifizieren können. So wurden u.a. im Zertifizierungsbericht die gute Zusammenarbeit mit den Rettungsdiensten, wie auch die hervorragende Vorbereitung der Klinik auf die Schwerverletzten-Versorgung von den Zertifizierern hervorgehoben. „Wir haben uns lange und intensiv auf den Zertifizierungsvorgang vorbereitet“, so Prof. Dr. med. A. Beck, Chefarzt der Abteilung für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie. „Wir sind froh, dass wir hier im Traumanetzwerk Nordbayern- verglichen zu den anderen regionalen Traumanetzwerken in ganz Deutschland – schon sehr weit sind und als eines der ersten aller Voraussicht nach gesamt zertifiziert sein werden. Letztlich kommt dies einer optimierten Patientenversorgung von Unfall- und Schwerverletzten zugute, woran wir alle tagtäglich hier im Juliusspital im interdisziplinären Team arbeiten.“