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Der Wald in der Geschichte des Juliusspitals

Neben landwirtschaftlichen Gütern und Weinbergen besitzt die Stiftung rund 3.300 ha Forsten, die überwiegend bei Gräfendorf und Windheim in der Nähe von Hammelburg liegen. Die Altbestände des Juliusspitals sind heute geprägt von einer langanhaltenden Mittelwaldwirtschaft. Starke, großkronige Eichen und Buchen, Stockausschläge und eine große Spreizung der Durchmesser und Qualitäten bestimmen das Waldbild. Die jüngeren Bestände stammen aus Mittelwaldumwandlungen. In der Nachkriegszeit prägten auch Nadelholzbestände mit den Baumarten Fichte und Kiefer die Wiederbegründung. Seit Mitte der 80-iger Jahre verjüngen die Forstverantwortlichen naturnah, d. h. ohne Kahlschlag, auf Laubholz.