1699
zerstörte eine verheerende Feuersbrunst den Mittelteil des Nordtrakts. Fürstbischof Johann Philipp von Greifenclau ließ anstelle des baufälligen Hinterbaus in strengem Barock einen großen Neubau, den heutigen Fürstenbau, von Antonio Petrini errichten. In diese Zeit fiel auch der Bau des Gartenpavillons, das spätere "Theatrum anatomicum". Josef Greising errichtete ihn in den Jahren 1705 bis 1715.
1745
brannte der Mittelbau nieder. Der Wiederaufbau erfolgte durch Balthasar Neumann nach den Plänen Antonio Petrinis. Die Fertigstellung zog sich bis ins Jahr 1749 hin.
1789
begann, unter Fürstbischof Franz Ludwig von Erthal, die Umgestaltung des Vorderbaues an der Juliuspromenade durch die Baumeister Ickelsheimer und Geigel. Nachdem die bisherigen Gemächer der Landesherren durch die Residenz entbehrlich geworden waren, kam die Pfarrkirche des Spitals in den Fürstenbau,
1945
am 16. März wurde das Juliusspital durch einen Bombenangriff der Alliierten völlig zerstört. Im folgenden Jahrzehnt bis 1956 erfolgte der Wiederaufbau im alten Gewand.
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