Presse

06.12.2013

09.11.2012 Richtfest am Hospiz

Zusammen mit Planern, Architekten und Arbeitern feierten die Verantwortlichen der Stiftung Juliusspital das Richtfest des neuen Juliusspital.Hospiz.Würzburg an der Friedrich-Spee-Straße 28 in der Würzburger Sanderau.

Zusammen mit Planern, Architekten und Arbeitern feierten die Verantwortlichen der Stiftung Juliusspital das Richtfest des neuen Juliusspital.Hospiz.Würzburg an der Friedrich-Spee-Straße 28 in der Würzburger Sanderau.


„Für die Stiftung ist dieser bauliche Meilenstein ein weiterer Schritt zur Vervollständigung des Palliativ- und Hospizangebotes“, erklärte Oberpflegamtsdirektor Walter Herberth, der Leiter der Stiftung Juliusspital. Am 19. April wurde das „Projekt Hospiz“ gestartet und am 23. Juli, zusammen mit der Schirmherrin und Landtagspräsidentin Barbara Stamm, der Grundstein gelegt.

Mit der Entscheidung, auch ein Hospiz zu bauen und zu betreiben, stellt die Stiftung ihre medizinische und pflegerische Kompetenz bei der Versorgung sterbenskranker Menschen erneut unter Beweis und ist bereit, diese für die betroffenen Menschen so wichtige Aufgabe zu übernehmen, sagte Herberth und dankte allen bisher am Bau beteiligten Handwerkern. „Sie haben an einem ganz besonderen Gebäude mitgewirkt und mit Ihrer Arbeit die Grundlage dafür geschaffen, dass hier ein Haus entstehen kann, in dem in Zukunft sterbenskranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase betreut und begleitet werden.“

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Den Ritaschwestern, die einen Teil ihres Gelände an der Friedrich-Spee-Straße der Stiftung Juliusspital für das Gebäude in Erbbaurecht zur Verfügung gestellt hatten, dankte Herberth: „Der Konvent hat unser Hospiz immer mit sehr viel Liebe, Aufmerksamkeit und Förderwillen begleitet. Hier spürt man, dass eine Idee so stark mitgetragen wird als wäre es die eigene.“

Von den geplanten Baukosten von rund viereinhalb Millionen Euro sind inzwischen rund 1,5 Millionen ausgegeben. Verlädt man das Material, das bisher verbaut wurde, auf mehrere LKW, ergibt sich dabei ein Konvoi von fünf Kilometern hatte Peter Heil, Geschäftsführer der Baufirma Otto Heil GmbH & Co KG aus Bad Kissingen errechnet. Zehn Mitarbeiter waren seit dem 4. Juni mit dem Rohbau beschäftigt.

Die Arbeiten am neuen Juliusspital.Hospiz.Würzburg liegen im Zeitplan, denn am 12. Juli 2013 soll das Haus, das zehn Hospizgästen Platz bieten wird, eröffnet werden. In den kommenden vier Wochen werde das Gebäude winterfest gemacht, berichtete Architekt Norbert Geisel von Geisel + Götz und Kurz Architekten GmbH. Fenster werden eingebaut und eine Baustellenheizung eingerichtet. Dann können die Arbeiten im Inneren des Gebäudes planmäßig weiter gehen. „Alle Arbeiten sind bisher unfallfrei abgelaufen und wir hoffen sehr, dass das auch so bleibt“, sagte Herberth.

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Für den Richtspruch zeichnete Georg Kiesel, der Zimmermann der Firma Heil KG verantwortlich. Hoch vom Dach und unter der mit blau-weiß-roten Bändern  und der Stiftungsfahne geschmückten Richtfestkrone sagte er „dem Herrgott Dank‘ denn unter seinem Segen, stand dieser Bau von Anfang an bei allem Tun und Regen“.