Presse

06.12.2013

31.05.2011 Bohrung für Hospiz

Die Stiftung Juliusspital ließ den „Untergrund“ für das geplante Hospiz auf dem Gelände der Kongregation der Ritaschwestern an der Friedrich-Spee-Straße im Würzburger Stadtteil Sanderau sondieren. 

Bodenbeschaffenheit wichtig für Planung

Die Stiftung wird in der Sanderau eine stationäre Einrichtung für Patienten mit einer unheilbaren Erkrankung und begrenzter Lebenserwartung bauen.
Vor den Baumaßnahmen standen nun die Aufschlussbohrungen über die Bodenbeschaffenheit des Geländes. An zwei Bohrpunkten holten die Mitarbeiter der Spezialfirma Schützeichel aus Neustadt/Wied aus 27 Metern Tiefe die verschiedenen Gesteinsschichten zutage. In der äußeren Sanderau ist bekannt, dass der Untergrund durch Ausschwemmung von eingelagertem Gips oft Hohlräume aufweist, erklärt Franz Ebert, der Projektleiter der Stiftung Juliusspital. Sie können die Standfestigkeit von Gebäuden gefährden. Um hier ausreichende Sicherheit für das Gebäudefundament einplanen zu können, waren die Bohrungen erforderlich. Die Ergebnisse, die der Bodengutachter zurzeit detailliert bewertet, seien Grundlage für den Statiker zur Bemessung des Fundamentes, erklärte Ebert und fügt an: „Die ersten Ergebnisse zeigen kein K-O-Kriterium für das Vorhaben.

Auf dem 1900 Quadratmeter großen Areal der Kongregation soll ein Trakt mit acht ebenerdigen Zimmern errichtet werden, aus denen die Patienten direkt in einen extra für sie angelegten Garten gelangen. Daran angegliedert wird ein zweigeschossiger Bau mit Wohn- und Essküche sowie den notwendigen Versorgungs-, Personal- und Büroräumen. Die Baukosten belaufen sich auf rund 3,2 Millionen Euro. 

Wer das neue Hospiz der Stiftung Juliusspital finanziell unterstützen möchte, kann dies unter folgender Bankverbindung tun: Spendenkonto: Stiftung Juliusspital Würzburg, Konto-Nr: 3015530, LIGA-Bank Würzburg, BLZ: 750 903 00.

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Für das geplante Hospiz der Stiftung Juliusspital förderten Mitarbeiter einer Spezialfirma an zwei Bohrpunkten auf dem Gelände der Kongregation der Ritaschwestern aus 27 Metern Tiefe die verschiedenen Gesteinsschichten zutage.
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