Darmzentrum Juliusspital Würzburg - Was ist das?
Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 70.000 Menschen an Dickdarmkrebs, dem so genannten kolorektalen Karzinom. Die irrige Meinung, dass Männer von dieser Krebsart häufiger betroffen seien als Frauen, kann durch Zahlen nicht belegt werden. Frauen erkranken fast genauso häufig an Dickdarmkrebs wie Männer. Im Laufe ihres Lebens sind 6 von 100 Menschen in Deutschland von dieser Erkrankung betroffen, das ist ungefähr jeder Siebzehnte. Damit gehört Dickdarmkrebs zu den häufigsten Krebsarten in Deutschland.
Wenn Ihnen Ihr Arzt die Diagnose „kolorektales Karzinom“ bzw. „Dickdarmkrebs“ unterbreitet, dann kommen in Ihnen wahrscheinlich die verschiedensten Gefühle und Fragen hoch. Zunächst erschrecken Sie sicherlich, dann sind Sie vielleicht verwirrt, verunsichert oder ängstlich. Sie fragen sich, „Was kommt jetzt auf mich zu?“, „Welche Behandlung steht jetzt an und wo bekomme ich die beste Behandlung?“, „Wie komme ich damit zurecht?“ oder „Wie wird sich mein Leben verändern?“, „Muss ich vielleicht bald sterben?“.
Das Darmzentrum im Juliusspital Würzburg wurde eingerichtet, um Menschen wie Ihnen, die an Dickdarmkrebs erkrankt sind, eine umfassende Unterstützung anzubieten. Wir möchten Ihnen hier die bestmögliche medizinische Therapie und Pflege zuteil werden lassen und Ihre Sorgen, Ängste und Fragen ernst nehmen.
Auch Ihr psychisches und soziales Wohl liegt uns am Herzen. Neben der kirchlichen Krankenhausseelsorge gibt es noch weitere Beratungs- und Betreuungsinstanzen.
Durch eine psychoonkologische Betreuung erhalten Sie Hilfe bei Fragen und Problemen, die Ihre Krankheit betreffen (Krankheitsverarbeitung, Ängste, Umgang mit Schmerzen, etc.), und Sie bekommen Unterstützung im Umgang mit der veränderten Lebenssituation.
Des Weiteren sorgt der Sozialdienst des Darmzentrums dafür, mit Ihnen all Ihre sozialen Probleme zu klären. Dazu gehören sozialrechtliche Fragen, aber auch andere Nachsorgemöglichkeiten (Vermittlung von Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen, etc.).
Damit Sie auch nach der Krankenhausbehandlung medizinisch gut versorgt werden, kooperieren die Ärzte des Darmzentrums gut mit den einweisenden bzw. weiterbehandelnden Ärzten.
Das Juliusspital bietet Ihnen mit seinem Darmzentrum eine umfassende Behandlung, Beratung und Betreuung an.